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Eine neue Präsidentin ist gefunden

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Die diesjährige Delegiertenversammlung (DV) des christlich-sozialen Kartells (CSK) fand am Mittwoch, 27. April, im Hotel Alpenklub in Plaffeien statt. Rund 30 Delegierte aus den Mitgliederorganisationen der Mitte links–CSP, der Katholischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbewegung (KAB), des Vereins für Arbeitsmassnahmen (VAM) sowie der Ritec und der Syna nahmen an dem Anlass teil. Da letztes Jahr der langjährige Präsident des CSK, Georg Schafer, zurückgetreten war, übernahm Bernadette Mäder-Brülhart die Leitung der DV.

Familientag und Forum

Mäder-Brülhart begann die Versammlung mit dem obligaten Jahresbericht und der Rückschau auf das vergangene Jahr. Neben Präsident Georg Schafer gab auch Vorstandsmitglied Markus Brayenovitch seinen Rücktritt. Für Letzteren konnte mit José Balmer bereits ein würdiger Ersatz gefunden werden. Besonders hervorgehoben wurde der CSK-Familientag. «Die Wanderung der Sense entlang, der Renaturierungsrundgang Sense und Taverna in Flamatt sowie die Besichtigung der Kapelle Sensebrücke und des alten Zollhauses bleiben in bester Erinnerung», schwärmte Mäder-Brülhart.

 Ein zweiter grosser Anlass, auf den die Rednerin zurückblickte, war das CSK-Forum. Dort trat mit der Amtsvorsteherin des kantonalen Sozialvorsorgeamtes Maryse Aebischer eine interessante Referentin auf und gewährte den Anwesenden einen Einblick in das Konzept Senior+ sowie in die kantonale Strategie der Alterspolitik.

Vorstand wieder komplett

Nach der Präsentation der Jahresrechnung, die in diesem Jahr mit einem kleinen Verlust abschloss, und einem Intermezzo über diverse kleinere Änderungen der Statuten des CSK standen schliesslich die Wahlen an. Bernadette Mäder-Brülhart eröffnete der Versammlung, dass sie sich als neue Präsidentin zur Verfügung stellen würde. Gleichzeitig kündigte sie den Abgang des langjährigen und verdienstvollen Vorstandsmitgliedes Kathrin Ackermann an. Ackermann war seit 2006 als Vertreterin der Syna im Vorstand des CSK tätig. Sie war zuständig für das Sekretariat, aber auch für viele organisatorischen Belange. An ihrer Stelle wurde Doris Stauffacher als neue Vertreterin der Syna für den Vorstand vorgeschlagen. Die Delegierten bestätigten einstimmig die Wahl der neuen Präsidentin sowie der neuen Vorstandsmitglieder José Balmer und Doris Stauffacher.

Den Ausklang der DV bildete ein Vortrag von Grossrat Daniel Bürdel, der über den Tourismusstandort Schwarzsee referierte. Dabei sprach er etwa über Ereignisse, die prägend für die Entwicklung des Tourismus im Schwarzsee waren–so beispielsweise der Sturm Lothar (siehe Kasten) oder die Aufgabe der Militärkaserne.

Ziel ist ein sinnvolles Projekt

 Interessant waren die Ausführungen Bürdels zu einem Schwimm- und Badezentrum im Sense-Oberland. Seit Anfang des Jahres ist er Mitglied in einer Arbeitsgruppe, welche die Machbarkeit eines solchen Badezentrums prüfen soll. «Es müsste ein Bad sein, das für verschiedene Bevölkerungsgruppen da ist: Schulen, Bevölkerung, Vereine, aber auch als Schlechtwetterangebot für Touristen», forderte Bürdel. Ziel sei es, so Bürdel, ein finanzierbares und sinnvolles Projekt auf die Beine zu stellen. Wenn etwa die Betriebskosten zu hoch ausfallen sollten, dann müsse man auf ein solches Badezentrum verzichten, so Bürdels Fazit.

 

Kathrin Ackermann trat aus dem Vorstand zurück. Bild zvg

«Es müsste ein Bad sein, das für verschiedene Bevölkerungsgruppen da ist: Schulen, Bevölkerung, Vereine und Touristen.»

Daniel Bürdel

Grossrat CVP, Plaffeien

Lothar: Sturm des Jahrhunderts

L othar hiess das Tief, das am 26. Dezember 1999 mit 200 Stundenkilometern über Europa hinwegfegte. Der Orkan richtete die grössten je in der Schweiz festgestellten Waldschäden an. In der Schweiz fielen 14 Menschen dem Sturm zum Opfer, 15 weitere starben während der Aufräumarbeiten. Die Schäden waren enorm, die Gesamtschadenssumme dürfte bis zu 1,8 Milliarden Franken betragen. Wie CVP-Grossrat Daniel Bürdel in einem Referat aufzeigte, hatte der Lothar auch starke Auswirkungen auf die Entwicklung des Tourismus in Schwarzsee. Zwar haben sich mittlerweile die Wälder erholt, der Jahrhundertsturm bleibt jedoch unvergessen. tr

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