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Eine neue Rolle für Betschart/Hüberli

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Die Aussenseiterrolle passte Betschart und Hüberli. Damit fuhren die zur nationalen Nummer 1 aufgestiegenen Schweizerinnen in der Vergangenheit gut. Sie führte das Duo vor einem Jahr in den Niederlanden zu EM-Silber und im Juli in Hamburg in den WM-Halbfinal. Spätestens seit dem 4.  WM-Rang geniessen Betschart/Hüberli den Bonus des womöglich unterschätzten Underdogs allerdings nicht mehr.

Die 23-jährige Zugerin und die 26-jährige Schwyzerin bewiesen in den letzten Wochen aber, dass sie auch mit dem höheren Erwartungsdruck umzugehen wissen. Am Heimturnier in Gstaad zogen sie erneut in die Halbfinals ein, letzte Woche in Wien – auch dies wie Gstaad ein Turnier der höchsten Kategorie auf der World Tour – liessen sie den 5. Rang folgen. An den drei genannten Saison-Höhepunkten zeigten sich Betschart/Hüberli nicht nur in ausgezeichneter Form, sie waren jeweils auch das bestklassierte europäische Duo.

So treten Betschart/Hüberli in Moskau als hoch gehandelte Anwärterinnen auf den Turniersieg an. Ihre vermutlich ärgsten Widersacherinnen im Kampf um Gold, die Titelverteidigerinnen Sanne Keizer/Madelein Meppelink aus den Niederlanden und die Tschechinnen Barbora Hermannova/Marketa Slukova, erklärten wegen Verletzungen kurzfristig Forfait. Neben Betschart/Hüberli gelten die Russinnen Nadesda Makrogusowa/Swetlana Cholomina und die Deutschen Karla Borger/Julia Sude als Favoritinnen.

Niederländische Konkurrenz

Swiss Volley reiste mit fünf Teams an die kontinentalen Titelkämpfe. Bei den Frauen treten neben Betschart/Hüberli Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré und Laura Caluori/Dunja Gerson an, die Männer werden vertreten durch Mirco Gerson/Adrian Heidrich und Nico Beeler/Marco Krattiger.

Die beiden Männer-Duos könnten durchaus positiv überraschen. Beide Paare überzeugten zuletzt – Beeler/Krattiger mit dem Sieg am 3-Sterne-Turnier in Edmonton, Gerson/Heidrich mit dem Viertelfinal-Einzug in der letzten Woche in Wien. Gestoppt wurden Gerson/Heidrich in Österreich von Anders Mol/Christian Sörum. Die beiden Überflieger aus Norwegen sind seit 20 Partien ungeschlagen. Alles andere als eine erfolgreiche Titelverteidigung käme einer grossen Überraschung gleich.

32 Teams pro Geschlecht kämpfen bis am Sonntag in der russischen Hauptstadt um die Medaillen. Aus den jeweils acht Vorrundengruppen qualifizieren sich die Sieger direkt für die Achtelfinals, die Gruppenzweiten und -dritten müssen den Umweg über die Sechzehntelfinals nehmen.

sda

Beachvolleyball-EM

Programm, Modus und Gruppeneinteilung

EM in Moskau (200 000 Euro Preisgeld). Das Programm. Dienstag bis Donnerstag, 6. bis 8. August: Gruppenspiele Männer und Frauen. Freitag, 9. August: Sechzehntel- und Achtelfinals Männer und Frauen sowie Viertelfinals Frauen. Samstag, 10.  August: Viertelfinals Männer sowie Halbfinals und Finals Frauen. Sonntag, 11.  August: Halbfinals und Finals Männer.

Gruppeneinteilungen

Die Gruppen mit Schweizer Beteiligung. Männer. Gruppe B: Wjatscheslaw Krassilnikow/Oleg Stojanowski (RUS/2), Mirco Gerson/Adrian Heidrich (SUI/15), Christiaan Varenhorst/Steven van de Velde (NED/18), Philipp Bergmann/Yannick Harms (GER/31).

Gruppe F: Pablo Herrera/Adrian Gavira (ESP/6), Adrian Carambula/Enrico Rossi (ITA/11), Maxim Hudjakow/Igor Welitschko (RUS/22), Nico Beeler/Marco Krattiger (SUI/27).

Frauen. Gruppe B: Taru Lahti/Anniina Parkkinen (FIN/2), Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré (SUI/15), Laura Ludwig/Margareta Kozuch (GER/18), Anastasia Frolowa/Alexandra Ganjenko (RUS/31/WC).

Gruppe D: Kinga Wojtasik/Katarzyna Kociolek (POL/4), Jekaterina Birlowa/Jewgenia Jukolowa (RUS/13), Tina Graudina/Anastasia Krawcenkowa (LAT/20), Laura Caluori/Dunja Gerson (SUI/29).

Gruppe G: Nina Betschart/Tanja Hüberli (SUI/7), Andrea Strbova/Natalia Dubovcova (SVK/10), Alexandra Jupiter/Aline Chamereau (FRA/23), Eva Freiberger/Valerie Teufl (AUT/26).

Modus: Aus den acht Gruppen à vier Teams pro Geschlecht qualifiziert sich der Gruppensieger direkt für die Achtelfinals, die Gruppenzweiten und -dritten stehen in den Sechzehntelfinals.

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