Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Eine neue Visitenkarte im Internet

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carole Schneuwly

Informationen über aktuelle und frühere Wechselausstellungen, über die Dauerausstellung, über Führungen und andere Aktivitäten: All das und noch viel mehr ist ab sofort auf der Internetseite des Museums für Kunst und Geschichte zu finden (www.mahf.ch). Die neu gestaltete Homepage präsentiert sich übersichtlich, benutzerfreundlich und durchgehend zweisprachig.

Ein attraktiver Online-Auftritt sei wichtig für die Vermarktung des Museums, sagte Direktorin Verena Villiger am Donnerstag bei der Präsentation vor den Medien. Allerdings habe es dafür eine Ausnahmebewilligung des Kantons gebraucht. Dieser hat seinerseits im Verlaufe des vergangenen Jahres das Erscheinungsbild der Internetseiten der kompletten Verwaltung erneuert und vereinheitlicht. Was für kantonale Ämter und Dienststellen gut sei, entspreche aber nicht unbedingt den Bedürfnissen eines Museums, so Villiger. Darum habe man in Zusammenarbeit mit einem Grafiker einen eigenständigen Auftritt gestaltet.

Martiniplan neu entdecken

Die neue Homepage soll nicht nur praktische Informationen liefern, sondern auch eine Einstiegshilfe in die Welt des Museums sein. «Der Besuch im Internet soll Lust machen auf einen Besuch im Museum», so Konservator Stephan Gasser. So sind bereits an die 1000 Objekte aus der Museumssammlung anhand von Abbildungen und Kurzinformationen zu entdecken. Dieser Online-Katalog wird laufend ergänzt. Ziel ist, dass dereinst die komplette Sammlung auf diesem Weg konsultierbar ist. Diese umfasst gemäss aktuellen Schätzungen rund 45 000 Objekte, die derzeit in einem mehrjährigen Inventarisierungsprojekt erfasst werden.

Die schönste Spielerei auf der Homepage sind stark vergrösserte Darstellungen der beiden berühmtesten historischen Ansichten der Stadt Freiburg: des Sickingerplans von 1582 und des Martiniplans von 1606. Darauf sind Details zu entdecken, die nicht einmal zu sehen sind, wenn man im Museum vor dem Original steht: Frauen, die am Brunnen Wasser schöpfen, Tiere, die sich dagegen wehren, ins Schlachthaus gebracht zu werden, oder ein zum Tode Verurteilter, der am Galgen baumelt.

Weil sich trotz aller Internet-Euphorie der wichtigste Teil des Museumslebens immer noch vor Ort abspielt, stellten die Verantwortlichen gleichzeitig die wichtigsten Programmpunkte für das Jahr 2011 vor. Bis Ende Februar ist noch die Sonderausstellung zum Thema Jagd zu sehen. Von Mai bis August folgt eine Kunstausstellung mit Werken zweier befreundeter Künstler: des Freiburger Kunstmalers J-Marc Schwaller und des Neuenburger Bildhauers Marcel Mathys. Mitte Oktober wird eine Ausstellung eröffnet, mit der ein mehrjähriges Forschungsprojekt seinen Abschluss findet: eine grosse Schau zur spätmittelalterlichen Freiburger Skulptur.

Im Espace Jean Tinguely – Niki de Saint Phalle läuft noch bis Ende März die Bernhard-Luginbühl-Ausstellung. Von Mai bis August folgt eine Präsentation der vielschichtigen Tierwelten bei Niki de Saint Phalle und zum Jahresende eine Ausstellung mit Werken der Nouveaux Réalistes aus der Sammlung des Museums.

Mehr zum Thema