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Eine neunjährige Ära geht zu Ende

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Mit einer feierlichen Fahnenübergabe in der Freiburger Altstadt wird heute der erste Deutschfreiburger Kommandant des Cadre Noir et Blanc, Anton Bürdel, verabschiedet. Nach neun Jahren an der Spitze der prestigeträchtigen Truppe übergibt der 69-jährige Alterswiler das Kommando dieses Vereins mit seinen 52 Mitgliedern an den bisherigen Vizekommandanten Charles de Reyff.

 

Was ist der Grund für diesen Rücktritt?

Bürdel: Es sind gesundheitliche Probleme, die es mir verunmöglichen, das Amt weiter auszuüben. Das betrübt mich einerseits sehr. Andrerseits kann ich den Verein in einem sehr guten Zustand an meinen Nachfolger übergeben. Ausserdem bleibe ich Mitglied, so lange ich reiten kann.

Und was motivierte Sie vor neun Jahren dazu, dieses Amt zu übernehmen?

Ich war schon zuvor sehr aktiv im Pferdesport, war aber beruflich immer stark engagiert. Als ich dann pensioniert wurde, hatte ich genug Zeit, das Kommando des Cadre zu übernehmen.

Wie zeitaufwendig ist diese Kommandantur?

Sehr aufwendig. Pro Woche habe ich im Durchschnitt sicher vier bis fünf Stunden einsetzen müssen, also etwa einen halben Arbeitstag.

Welches sind die Hauptaufgaben des Kommandanten?

Diese historische Formation ist aus der Kavallerie hervorgegangen, und ihre Auftritte sind entsprechend anspruchsvoll. So waren wir beispielsweise drei Tage lang in Saignelégier aktiv. Daher muss die Formation erstens von den Mitgliedern her gut aufgestellt sein. Zweitens müssen sie alle die entsprechenden Fähigkeiten mitbringen, um solche Auftritte absolvieren zu können. Ausserdem braucht jedes Mitglied ein eigenes Pferd und einen Transporter. Das ist sehr aufwendig und geschieht zudem ehrenamtlich.

Wie viele Aufgebote gibt es pro Jahr?

Dieses Jahr waren es ein gutes Dutzend. Es ist allerdings nicht jedes Jahr gleich.

Was hat sich in Ihrer Zeit als Kommandant alles verändert?

1972 wurde die Kavallerie abgeschafft, und 1981 wurde unser Verein gegründet. Anfangs waren vor allem ehemalige Kavalleristen im Cadre aktiv, weshalb der Verein sehr gut funktionierte. Aber mit der Zeit sank die Anzahl der Kavalleristen. Als ich Kommandant wurde, war das Kader zahlenmässig so dezimiert, dass es praktisch keine Auftritte mehr wahrnehmen konnte. Deshalb haben wir uns 2014 dazu entschlossen, auch Frauen aufzunehmen. Seither hat sich die Zahl der Mitglieder wieder stabilisiert.

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