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Eine Nummer zu gross

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Eine Nummer zu gross

Eishockey 1. Liga – Diskussionslose 1:4-Niederlage für Bulls

Verlief das erste Drittel noch einigermassen ausgeglichen, wurden die Bulls in der Folge von Star Lausanne regelrecht zerzaust. Lausanne war ganz einfach das bessere Team und hat sich den Sieg mit einer beeindruckenden Leistung verdient.

Von MICHEL SPICHER

Nur allzu gerne hätten die Bulls die Lausanner Sterne vom Himmel geholt und sich für die letzten Niederlagen gegen die Waadtländer revanchiert. Doch die Hörner der Stiere waren am Samstagabend zu stumpf, um die hell leuchtenden Sterne der Gäste zum Erlöschen zu bringen. Erst als Lausanne im letzten Drittel bei einer komfortablen 0:4-Führung einen Gang zurückschaltete, liessen die Einheimischen ihr durchaus vorhandenes Potenzial aufblitzen und verbuchten wenigstens den Ehrentreffer.

Taktische Zwänge statt
Offensivspektakel

Beide Teams nahmen die Partie mit vier kompletten Blöcken in Angriff und hielten so das Tempo hoch. Beide Mannschaften operierten aus einer sicheren Abwehr heraus und gingen nur wenige offensive Risiken ein, so dass sich das Geschehen vor allem in der neutralen Zone abspielte. Die beiden Goalies mussten nur vereinzelt eingreifen, und es dauerte bis zur 20. Minute, bis der erste Treffer fiel. Aus einem wenig zwingenden Angriff heraus erzielte Deriaz mit einem Flatterschuss von der blauen Linie aus die Führung für die Gäste.

Je länger die Partie dauerte, desto mehr bekam Lausanne Oberwasser. Phasenweise boten sie ein wahres Schaulaufen und überforderten die Bulls mit ihrem schnellen und körperbetonten Kombinationsspiel. Im schlittschuhläuferischen und besonders im körperlichen Bereich hatte das Team von Dana Knowlton Defizite gegenüber seinem Gegner. «Wir haben zu wenig körperbetont gespielt. Zudem fehlte unseren Gottéron-Junioren nach ihrem anstrengenden Match vom Vortag verständlicherweise etwas die Kraft, während Lausanne über vier robuste und ausgeruhte Linien verfügte», analysierte der Coach der Bulls das Spiel.

So erhöhten die Gäste in regelmässigen Abständen das Skore. Dabei profitierten Rogenmoser und Pittet von Schnitzern in der Bulls-Abwehr, und auch bei Meyers 0:4 mit einem Shorthander hinterliess die Defensivabteilung der Einheimischen keinen überzeugenden Eindruck.
Im letzten Drittel schalteten die Waadtländer einen Gang zurück. So konnte sich endlich auch Düdingen in Szene setzen. Mit der Chancenauswertung haperte es aber nach wie vor. Bei 13 Schüssen aufs gegnerische Tor und einem vergebenen Penalty schaute einzig der Ehrentreffer heraus: Albisetti verwertete einen Abpraller zehn Minuten vor dem Ertönen der Schlusssirene. Ein kleiner, aber verdienter Lohn für die zumindest einsatzmässig tadellose Leistung der Stiere. «Meine Jungs haben bis zuletzt gekämpft und an ihre Chance geglaubt. Darauf bin ich stolz», lobte Dana Knowlton seine Spieler nach der Niederlage gegen einen – zumindest in diesem Spiel – übermächtigen Gegner.

Düdingen – Star Lausanne 1:4
(1:0, 3:0, 0:1)

Leimacker. 320 Zuschauer. – SR: Matthey (Schmid, Zosso). Tore: 20. Deriaz (Louvrier) 0:1; 28. Rogenmoser (Schaer, Louvrier) 0:2; 32. Pittet (Deriaz) 0:3; 36. Meyer (Ausschluss Viret!) 0:4; 50. Albisetti (Rey, Abplanalp) 1:4.
HC Düdingen Bulls: Buchs; Rigolet, Page; Abplanalp, Rey; Vonlanthen, Descloux; Dorthe, Leibzig; Albisetti, Fontana, Brügger; Brechbühl, Hulmann, Celio; Mollard, Dousse, Bucheli; Schoenenweid, Mieville, Stöhr.
HC Star Lausanne: Thuillard; Viret, Monney; Cretton, Merz; Westphale, Lussier; Tedjani, Florey; Rogenmoser, Schaer, Louvrier; Christinaz, Deriaz, Pittet; Benjamin Moret, Meyer, Benoît Moret; Mulhauser, Donnadieu, Rapit.
Strafen: 6 x 2 Minuten gegen den HCD; 8 x 2 Minuten plus 10 Minuten gegen Lausanne.
Bemerkungen: Timeout Düdingen (35:02); – Wahl zu den besten Spielern: Hulmann und Deriaz.

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