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Eine Oase der Begegnung für das Kirchenvolk

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Wir nennen unser neues Gemeindezentrum Oase, weil es im Grünen liegt und weil es wie die Oasen in der Wüste ein Ort der Begegnung von Menschen ist», sagte Marc Beetschen, Liegenschaftsverantwortlicher der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde St. Antoni. Diese erstreckt sich nebst St. Antoni auf die politischen Gemeinden Heitenried, Tafers, Schmitten und Alterswil und zählt laut eigenen Angaben auf der Homepage rund 2000 Mitglieder. Der Name Oase kommt direkt aus der Mitte der Gemeinde: «Wir haben unter den Gemeindemitgliedern eine Art Wettbewerb lanciert, um einen Namen für das neue Zentrum zu finden», so Beetschen.

Neubau statt Umbau

Im Jahr 2012 lancierte die Kirchgemeinde einen Architekturwettbewerb für das neue Gemeindezentrum. In den vorangegangenen Jahren war hauptsächlich über den Umbau des alten Schulhauses, das zuvor als Gemeindezentrum fungiert hatte, diskutiert worden. «Ich war überrascht, dass die Idee eines Neubaus bei unseren Mitgliedern ziemlich schnell akzeptiert wurde», sagt Beetschen. Schliesslich seien viele emotional stark mit dem alten Gebäude verbunden gewesen. Von den anfänglichen Vorbehalten einiger Mitglie- der war am Sonntag bei der offiziellen Einweihung nichts mehr zu spüren. Interessiert folgten die vielen Besucher den Führungen der Architekten Marc Aebischer und Andreas Rudaz von Zoom Architektur in Düdingen, die das Gebäude realisiert haben.

Kostenrahmen eingehalten

Für den Bau des neuen Kirchgemeindezentrums in St. Antoni wurden zusammen mit diversen Sanierungsarbeiten rund um das Gebäude insgesamt zwei Millionen Franken budgetiert. Laut Beetschen und Aebischer wurde der Kostenrahmen bei der Realisierung des Projekts eingehalten. Auch zeitlich habe es keine grösseren Abweichungen vom vorgesehenen Plan gegeben, erklärte Aebischer. Das neue Zentrum umfasst einen grossen Gemeinschaftsraum, der mit einer Küche verbunden ist, das Pfarrbüro, ein Sekretariat, ein Sitzungszimmer sowie einen Archivraum und eine neue Aufbahrungshalle. Zudem wurde auf dem Dach eine Fotovoltaikanlage eingerichtet, welche genug Strom erzeugt, um die Beheizung der Kirche zu gewährleisten.

In Harmonie mit der Natur

Bei der Ausarbeitung des Projekts war es den Architekten wichtig, ein schlichtes Gebäude zu entwerfen, das optisch nicht mit der danebenliegenden Kirche von 1866 in Konkurrenz tritt. «Das neue Gebäude soll sich unterordnen, so dass sich die Kirche optisch voll entfalten kann», erklärt Architekt Marc Aebischer. Zudem sollte sich das Gebäude ideal in die umliegende Natur integrieren: «Für den Bau haben wir nur naturbelassenes Material verwendet. Das Gebäude soll mit der Natur verschmelzen.»

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