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Eine persönliche Wahlempfehlungsliste

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Die Freiburger Tageszeitungen arbeiten mit einer Online-Wahlhilfe zusammen

Autor: Von WALTER BUCHS

«Sollte der Kanton Freiburg weitere Sparmassnahmen ergreifen, um die Steuern weiter senken zu können?» «Soll der Kanton den Betrieb von unrentablen und wenig frequentierten Linien des öffentlichen Verkehrs finanziell sichern?» Dies sind zwei von insgesamt 54 Fragen, die von der Online-Wahlhilfe «smartvote» den Kandidierenden für den Staatsrat und den Grossen Rat gestellt wurden. Die Listen und Grunddaten der Kandidierenden werden von Mitarbeitern von Smartvote nach Wahlkreis erfasst. Die Kandidaten beantworten die Fragen dann selber online.Von den 17 bis jetzt bekannten Kandidierenden für den Staatsrat haben bis gestern Mittwoch 14 ihre Antworten eingegeben. Diese sind somit auf der Website www.smartvote.ch bereits mit der Angabe des daraus errechneten politischen Profils einsehbar. Die Daten für die Grossratswahlen werden im Moment nach Wahlkreis laufend erfasst. Die Kandidierenden sind eingeladen, möglichst gleich den Fragebogen auszufüllen. Bekanntlich läuft die Frist für die Eingabe der Listen am kommenden Montag um 12 Uhr ab.Die 54 Fragen, welche den Kandidierenden gestellt werden, betreffen zu einem Teil nationale, zu einem grossen Teil aber kantonale Problemstellungen. Sie sind in zehn Themenkreise unterteilt, z. B. Finanz- und Steuerpolitik, Sozial- und Familienpolitik; Umwelt, Verkehr und Energie. Aufgrund der Antworten lässt sich der Standpunkt eines Kandidaten, einer Kandidatin auf einer Positionskarte anzeigen. Diese Karte, die nach Wahlkreis auf der Website abrufbar ist, ist nach den herkömmlichen politischen Einteilungen links und rechts sowie liberal und konservativ eingeteilt. Die Position jedes Kandidierenden ist darauf mit einem Punkt angegeben, der auch der Farbe seiner Partei entspricht. Fährt man mit dem Cursor über den Punkt, erscheint der Name des Kandidierenden.

Spinnennetzgrafik

Über seine sachpolitische Einstellung gibt zudem eine Spinnennetzgrafik, auch «smartspider» genannt (siehe Beispiele), Auskunft. Die Grafik, die zu jedem Kandidatenporträt abgerufen werden kann, ist in acht politische Themenbereiche unterteilt. Die eingefärbte Fläche unter einer bestimmten Achse gibt an, wie wichtig dem Kandidaten das formulierte Ziel (z. B. Schutz der Umwelt) ist. Neben der Kandidatengrafik kann eine solche ebenfalls für eine ganze Liste bzw. Partei erstellt werden. Dabei ist zu erwähnen, dass die Angaben eines Kandidaten nur dann berücksichtigt werden, wenn er auch wirklich alle 54 Fragen beantwortet hat.

Vergleich zur persönlichen Einstellung

Die auf dem Internet zugänglichen Daten und deren wissenschaftliche Auswertung erlauben es nun jeder Wählerin und jedem Wähler, eine persönliche Wahlempfehlung zu errechnen. Als erster Schritt ist ebenfalls der gleiche Fragebogen zu beantworten. Dabei gibt es allerdings eine schnelle Variante mit lediglich 25 Fragen oder die vollständige Variante. Im Gegensatz zu den Kandidierenden hat der einzelne Wähler die Möglichkeit, die Fragen zu gewichten, was dann in der Auswertung berücksichtigt wird.Das Ergebnis ist ebenfalls eine persönliche Spinnennetzgrafik. Diese erlaubt es, die persönliche politische Haltung mit jener von Kandidaten und Parteien zu vergleichen, indem die «Spider» übereinandergelegt werden. Auch die sachpolitische Einstellung des Wählers wird berechnet. Dies kann dann auf die jeweilige Positionskarte übertragen werden. Daraus ersieht der Wähler, welche Kandidierenden seiner Einstellung am nächsten sind.Dem gleichen Zweck dient das Erstellen eines «persönlichen Wahlzettels». Der Wähler kann eine Liste erstellen lassen, aus der in Prozent ersichtlich ist, welche Kandidaten am meisten gleichlautende Antworten gegeben haben wie er. Er kann sich schliesslich auch eine Empfehlung für die Wahl der Liste erstellen lassen, die ihm am besten entspricht.

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