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Eine Platte? Oder doch eher ein Wirtshaus?

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 Bei der Herleitung des Ortsnamens der Gemeinde Tafers waren sich nicht immer alle Namensforscher einig. Einige Historiker und Historikerinnen leiteten das Wort aus dem Lateinischen «Taberna» ab, Mehrzahl Ablativ «tabernis», und übersetzen es mit «kleine Bretter, kleine Tafeln». Der Name ginge also auf die Römerzeit zurück.

«Das ist aber lautgeschichtlich kaum möglich, da der Laut ‹rn› dann hätte erhalten bleiben müssen», erklärt der Sensler Sprachforscher Christian Schmutz. Er unterstützt deshalb die Theorie derNamensforscher des Lexikons der Schweizerdeutschen Gemeindenamen. Diese gehen davon aus, dass die Bedeutung auf das spätlateinische «Tabellum», einer Verkleinerungsform von Hütte, Bude oder Wirtshaus, zurückzuführen sei.

Von «tabellum» zur romanischen Form «tavel», Mehrzahl «tavels», ist dann ein kurzer Weg. Wie so oft behält die deutsche Form das Abschluss «-s», das auf Französisch verschwunden ist. im

 In einer losenSeriegehen die FN den verschiedenen Ortsnamen in Deutschfreiburg auf den Grund.

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