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Eine Plattform für die Rieder Dorfpolitik

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Bis vor kurzem haben die Rieder Ortsparteien FDP und SVP vor Gemeindeversammlungen einen Höck abgehalten, um die Geschäfte vorgängig zu besprechen und über Unklarheiten zu diskutieren. Die Höcks gibt es nicht mehr. Diskutiert werden soll aber weiterhin, und das mit mehr Teilnehmern. Deshalb haben die Parteien die Rieder Arena ins Leben gerufen. «Die Höcks früher und auch die Rieder Arena sind nicht nur für Parteimitglieder, sondern für alle Rieder», betont Bruno Gutknecht (FDP). Früher hätten die Zusammenkünfte gegen aussen wie Parteiversammlungen gewirkt, obwohl das nie so gewesen sei. «Wir machen Dorfpolitik, und keine Parteipolitik», ergänzt Roland Beyeler (SVP).

Mehr Leute erwartet

Um dies deutlich zu machen, hätten sie deshalb versucht, die Treffen mit einem neuen Namen zu öffnen. Dies ist ihnen anlässlich der ersten Rieder Arena am Donnerstagabend nur teilweise gelungen. Im Restaurant Kreuz versammelten sich rund 20 Dorfbewohner. «In den letzten Jahren, als wir den Höck bereits parteiübergreifend organisierten, kamen zwar ein paar Leute weniger, aber ganz zufrieden bin ich noch nicht», bilanziert Gutknecht. Er vermutet, dass noch nicht allen klar gewesen sei, was die Arena ist. Zudem hätten mit dem Kredit für eine Heizung und der Rechnung nur zwei Traktanden der Gemeindeversammlung angestanden, was auch nicht gerade attraktiv sei, um viele Leute zu bewegen.

An der ersten Rieder Arena kamen allerdings viele zusätzliche Themen zur Sprache, die das Dorf aktuell und auch in Zukunft beschäftigen werden. Die Gemeinderäte stellten Themen aus ihren Ressorts vor, unter anderem auch brisante Geschäfte, die bald finanzielle Konsequenzen für Ried haben werden. Darunter der geplante ARA-Neubau in Muntelier oder die geplanten Sanierungen von Alters- und Pflegeheimen des Gesundheitsnetzes See, die Ried mitfinanzieren muss. Aber auch die Zukunft des Dorfes mit möglichen Fusionen und die Zukunft des Schulkreises ABGRU gaben zu reden (siehe Kasten).

Forum für Diskussionen

Fazit: Die Arena könnte sich zur Diskussionsplattform für Dorfthemen entwickeln. Denn am ersten Anlass ergaben sich spannende Diskussionen, die an der Gemeindeversammlung so nicht stattfinden. «Wir hatten Zeit, auch Details zu besprechen und Verständnisfragen zu beantworten», sagt Syndic Heinz Etter (FDP). Wie es mit der Rieder Arena weitergehen und wie häufig sie stattfinden wird, konnten die Organisatoren noch nicht sagen. «Wir werden den Anlass jetzt analysieren und dann entscheiden», so Gutknecht.

Schule: Fusionen beeinflussen den Schulkreis

D as neue kantonale Schulgesetz hat für den Schulkreis ABGRU noch keine direkten Konsequenzen. Dies sagte Gemeinderat Peter Maeder. Der Schulkreis der Gemeinden Ried bei Kerzers, Gempenach und Ulmiz hat im Moment acht Klassen, zwei Kindergarten- und sechs Primarschulklassen. «Dies ist gemäss dem neuen Gesetz die Mindestanzahl für einen Schulkreis», so Maeder. Aber das Thema Fusionen könnte in Zukunft durchaus die Schulzusammenlegung gefährden. Während die Fusion von Büchslen mit Murten noch keinen Einfluss hatte, sei eine Fusion von Gempenach oder Ulmiz ein Problem, weil diese Gemeinden den Schulkreis verlassen müssten. Maeder sprach das Thema an, da die Schulhäuser zum Teil dringenden Sanierungsbedarf hätten. «Viel Geld in die Renovation von Schulhäusern zu stecken lohnt sich aber nur, wenn die Zukunft des Schulkreises sicher ist.»

Der Gemeinderat werde sich mit dem Thema Fusion auseinandersetzen, sagte Syndic Heinz Etter. Denkbar sei ein Alleingang genauso wie die Prüfung eines Zusammenschlusses mit Gempenach und Ulmiz. «Wir wollen nicht warten, bis uns die Aktualität einholt und der Schulkreis wieder eine Gemeinde verliert», so Etter. tk

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