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Eine Portion Chili gehört dazu

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Kaum haben die Musiker von «Straight Ahead» die ersten Takte des Billy-Ray-Cyrus-Klassikers «Achy Breaky Heart» angestimmt, geht ein Raunen durch die riesige Festhalle. Es ist einer von den Songs, bei dem die Tanzpaare auf der grossen, mit Strohballen umrahmten Tanzfläche noch geschmeidiger herumwirbeln als sonst. Wie von einem Virus angesteckt, beginnen Hunderte von Menschen mit den Füssen zu wippen oder die Schultern im Takt zu wiegen: Ein typischer Moment an der Country-Night Schwarzsee–einer, wie sie Besucher in den letzten Jahren unzählige Male erlebt haben.

Das 20-jährige Bestehen wird an den beiden Abenden nicht speziell gefeiert, und doch ist es präsent. Bruno Brügger alias Sheriff «Pläppi» hat bei seinen Ansagen für emotionale Momente gesorgt. Er sei ab und zu auf das Jubiläum angesprochen worden, sagt auch Peter Lötscher, einer der Co-OK-Präsidenten. «Da kam auch mal ein Merci für unsere Arbeit.» Das hat ihn gefreut, eine Ermunterung, im gleichen Stil weiterzumachen (siehe dazu auch FN vom 6. September). Das gilt auch für die vielen Helferinnen und Helfer, die teilweise schon seit Jahren dafür sorgen, dass dieses Fest zugunsten der Skiklub-Nachwuchsförderung immer wieder zu einem Erfolg wird.

Besondere Ambiance

Auch dieses Jahr sind gemäss OK über 5000 Leute gekommen. Die Frage, was den Anlass so besonders macht, ist nicht leicht zu beantworten. Klar ist, dass die Country-Night längst mehr ist als zwei Konzertabende für Fans dieses Musikstils. Einige kommen weniger wegen der Musik, sondern wegen der Ambiance: Wo sonst kann man Hufeisen werfen, mit wildfremden Leuten um ein Lagerfeuer sitzen, eine Portion von feinstem Chili geniessen oder für ein witziges Erinnerungsfoto posieren. Viele Familien kommen schon am Samstagnachmittag: Die Kinder bekommen eine Kriegsbemalung, Papa beweist sich beim Beilwerfen und Mama macht erste Versuche, die Linedance-Schritte der Dreamcatcher nachzuahmen.

Der Hut des Cowboys

Es wird viel getanzt (manchmal auch auf den Tischen), viel geredet und auch viel gelacht am Country. Ein Beispiel: Ein Mann will nachts um halb zwei an einem Marktstand einen Cowboyhut kaufen. «Geben Sie mir den hässlichsten, den Sie haben», sagt er. Das ist die Ausgangslage eines fast bühnenreifen Sketchs – vor allem, da der Cowboy aus Frutigen kaum Französisch spricht und der französischsprachige Verkäufer lange nicht versteht, warum der Kunde seine Qualitätshüte verschmäht. Natürlich finden sie sich am Ende – wie soll es sonst sein an der Country-Night…

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