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«Eine Ruine kann man nicht ruinieren»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Hotel Schweizerhof hat auch schon bessere Zeiten gesehen: tropfende Wasserhähne, defekte Betten und ein ruckelnder Lift. Hotelmanager Jonny Müller (Olivier Fasel) ist besorgt um den «guten Ruf» des Hotels und fürchtet, dass Portier Albert (Marco Burri) sein Hotel früher oder später ruiniert: «Eine Ruine kann man nicht ruinieren», sprudelt es nur so aus dem Portier heraus. Trotzdem oder gerade deswegen sollen die vielen Gäste, die wegen eines Musikfestivals im Hotel residieren, besonders zufriedengestellt werden. Auf Kosten des Portiers versteht sich, der gegen Instrumente allergisch ist und dann aufgrund der Service-inklusive-Klausel auch noch auf das Trinkgeld verzichten muss. Zu den vielen Musikern gesellen sich dann auch noch weitere Gäste. Dr. Gabathuler (Alexander Neuhaus) checkt mit seiner Sprechstundenhilfe und Geliebten Michèle (Andrea Bielmann) im weit abgelegenen Hotel ein. Nicht abgelegen genug, wie sich später herausstellt. Damit ihre Affäre nicht auffliegt, geben sich die beiden als Herr und Frau Schmied aus. Vollends in die Bredouille gerät Gabathuler nicht nur, weil plötzlich der «wahre» Herr Schmied (Alfons Kessler) mit seiner frisch angetrauten Frau Annemarie (Doris Baeriswyl) auftaucht, sondern weil seine Ehefrau Eva (Sandra Schweingruber) am Festival für eine krank gewordene Harfenistin einspringen soll. Zu den Gästen gesellt sich, sehr zum Leidwesen des Portiers, ein weiterer Musiker: Hubert Jäger (Manuel Raemy) und seine Frau Rosa (Sandra Raemy), die gerne einmal einen über den Durst trinkt.

Durch Verwechslungen, fehlende Nummerierung der Zimmer sowie Doppelbuchungen findet sich im Verlauf des Tages jeder Gast einmal im berüchtigten Zimmer 12a ein. Strapaziert werden dadurch nicht nur die Nerven der Hotelgäste, des Managers sowie des Portiers, sondern auch die Lachmuskeln des Publikums.

Erfolgsrezept

Das Theater Rechthalten geniesst im Sense-Oberland einen guten Ruf. Dies führt Regisseur Olivier Fasel vor allem auf eines zurück: «Wir versuchen, die Stücke jeweils mit besonders viel Authentizität rüberzubringen, und sind sehr detailversessen.» Dies besonders, was das Technische betrifft; so greift das Theater auch dieses Jahr in die Trickkiste: Ein täuschend echt aussehender Lift – inklusive Licht, Knopf und Ton – befördert die Gäste des Hotels in ihre Zimmer, respektive ins berüchtigte Zimmer 12a.

www.theaterrechthalten.ch

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