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Eine schlecht ­genutzte Finanzquelle

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Rund 700 Millionen Franken hat die Kommission für Technologie und Innovation des Bundes zwischen 2013 und 2016 in anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung gesteckt. Für Freiburger Projekte blieben oftmals nur Brosamen. Wie Grossrat Laurent Thévoz (Grüne, Freiburg) in einer Anfrage an den Staatsrat festhielt, wurden vorletztes Jahr nur sieben Freiburger Projekte bewilligt.

In seiner Antwort gibt der Staatsrat einige Erklärungen zu Thévoz’ Feststellung: Allgemein hätten Westschweizer Kantone weniger die Gewohnheit, Projekte über diese Kommission finanzieren zu lassen. Westschweizer Fachhochschulen hätten gemeinsam einen internen Forschungsfonds, auf den sie oft zurückgreifen. Freiburger Fachhochschulen würden oft andere regionale Finanzierungsquellen anzapfen.

Weiter seien die von der Kommission unterstützten Projekte oft solche, bei denen Unternehmen mit den Eidgenössischen Technischen Hochschulen zusammenarbeiten.

Schliesslich müssten Unternehmen, die Projekte für diese Kommission entwickeln, die Hälfte der Mittel selbst aufbringen. Einzelne Kantone wie Bern würden diese direkten Kosten zum Teil übernehmen, Freiburg hingegen nicht.

Dennoch ist der Staatsrat der Meinung, dass die Gelder dieser eidgenössischen Kommission anzustreben seien. Er verweist auf die Revision des kantonalen Gesetzes über die Wirtschaftsförderung, das derzeit in Vernehmlassung sei. Da stehe die Innovationsförderung von KMU im Zentrum. Gemäss dieser Vorlage könnten in Zukunft auch Freiburger Unternehmen von einer Teilübernahme der direkten Kosten dieser Forschungsprojekte profitieren.

uh

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