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Eine schlimme Hetzschrift

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Grosse Schlagzeilen hat das Papier, das der Vatikan zum Thema «gleichgeschlechtliche Partnerschaften» in der letzten Woche publiziert hat, gemacht
(FN vom Samstag). Einfach unglaublich, wie der Vatikan weiter an seiner mittelalterlichen Denkweise festhält und je länger je mehr in eine menschenverachtende und schon fast extremistische Bahn fällt.

Dabei hätte gerade der Vatikan genügend mit der eigenen Geschichte zu tun. Oder wieso zählen viele katholische Drittweltstaaten heute zu den ärmsten Ländern der Erde? War es nicht gerade die katholische Kirche, die dort mit ihren Machtansprüchen die Einheimischen nach Strich und Faden ausgenommen hat, im Namen Gottes die übelsten Schandtaten beging?
Stattdessen hetzt man nun gegen gleichgeschlechtliche Partnerschaften: Die Adoption eines Kindes durch ein schwules oder lesbisches Paar komme einer Vergewaltigung gleich. Eigentlich spricht eine solche Aussage schon für sich. Insbesondere von der Kirche, die immer wieder durch Kindsmissbrauchsfälle – allzu gerne vertuscht – in die Schlagzeilen gerät.
Vielleicht aber hat diese Hetzschrift auch ihre gute Seite: Denn auch ein gläubiger Katholik, der Schwule und Lesben in seiner Verwandt- oder Bekanntschaft hat, oder einfach jeder einigermassen vernünftig denkende Mensch dürfte sich hier klar darüber werden, dass sich die katholische Kirche in eine völlig falsche Richtung bewegt, nämlich weg von seinen Gläubigen.

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