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«Eine sehr günstige Gelegenheit»

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Gemeinde Alterswil kann günstiges Land nahe der Sportanlagen erwerben

Autor: Von IMELDA RUFFIEUX

Alterswil hat heute keine grossen Reserven mehr für Zonen von allgemeinem Interesse. Ein akuter Bedarf ist vor allem bei den Sportinfrastrukturen vorhanden (Fussballplatz, Volleyballanlage, Trainings- und Nebenplätze). Einige Vereine müssen auf die Infrastruktur anderer Gemeinden ausweichen. Nun liegt ein sehr viel versprechendes Angebot vor, um diese Situation zu ändern, wie Ammann Peter Gross am Informationsabend vom Montagabend ausführte.

Land gegen Land

Der Vorschlag ist so gut, dass der Gemeinderat sich veranlasst sah, rasch zu handeln. Zwei private Landbesitzer haben sich nämlich bereit erklärt, der Gemeinde rund 13 400 Quadratmeter Land, angrenzend an die heutigen Schul- und Sportanlagen, zu verkaufen. Im Gegenzug dazu möchten die beiden Landwirte, dass rund 21 000 Quadratmeter Landwirtschaftsland im Gebiet Oberdorf in die Wohnzone schwache Dichte umgelegt werden. Dieses Gebiet liegt in der Nähe der geplanten neuen Zone für allgemeines Interesse und stellt faktisch eine Erweiterung des heutigen Geuer-Quartiers dar.

Nicht bis zur Revision warten

Theoretisch könnte man diese Einzonierung auch im Rahmen der eigentlichen Ortsplanung vornehmen. Bis dieser Prozess jedoch abgeschlossen und vom Kanton abgesegnet ist, vergehen in der Regel mehrere Jahre. Solange will die Gemeinde nicht warten. «Es ist die bisher einzige Möglichkeit für eine Erweiterung der Sportanlagen, die verfügbar und umsetzbar ist», hielt Silvio Serena, der für die Raumplanung zuständige Gemeinderat, fest.Deshalb hat der Gemeinderat bei den kantonalen Ämtern eine Ortsplanungsänderung beantragt. Er machte dabei einerseits den dringenden Bedarf an zusätzlichen Flächen für öffentliche Anlagen geltend, andererseits auch die Verhandlungsbereitschaft der betroffenen Landeigentümer.Gemäss Gemeinderat Hanspeter Bellorini hat der Kanton ein Vorgesuch bereits positiv begutachtet. Falls keine Einsprachen das Vorgehen verzögern, könnte der Einzonierungsprozess bereits Anfang 2008 abgeschlossen sein.

Varianten werden geprüft

Gemeinderat Silvio Serena betonte, dass heute noch nicht klar ist, wie genau die neu gewonnene Parzelle von allgemeinem Interesse inskünftig genutzt wird. Eine Kommission sei daran, verschiedene Möglichkeiten zu prüfen, zum Beispiel den Bau eines zweiten Fussballfeldes in Kombination mit einem Trainingsplatz. «Auch die Kosten spielen bei diesen Überlegungen natürlich eine Rolle», hielt er fest.In der Diskussion wurde u.a. die Frage nach Verkehrsberuhigungsmassnahmen auf der Oberdorfstrasse aufgeworfen. Gemäss Gemeinderat Serena ist noch nichts definitiv geplant. «Der Gemeinderat stuft die Nähe der Sportanlagen als erträglich ein», meinte er zur erwarteten Lärmbelästigung im Quartier durch den Spielbetrieb.

Kein zusätzlicher Verkehr

Er wies auch darauf hin, dass beim neuen Fussballplatz keine zusätzlichen Parkplätze vorgesehen seien, dass also die Bewohner des neuen Oberdorf-Quartiers nicht zusätzlichen Verkehr zu befürchten haben. «Die Parkplätze beim Schulhaus genügen», erklärte Silvio Serena.

Ein Geben und ein Nehmen

Die Gemeinde kann das ZAI-Land für 35 Franken pro Quadratmeter erstehen. «Ein für die Gemeinde sehr vorteilhafter Handel», betonte Finanzchef Hanspeter Bellorini. Darin inbegriffen ist die unentgeltliche Abgabe von Land für den Bau eines Trottoirs. «Es ist ein Geben und ein Nehmen.Wir sind sehr glücklich, dass wir eine Lösung gefunden haben, die beiden Seiten gerecht wird.»

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