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Eine spannende Session zum Auftakt

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Autor: walter buchs

Mit dem heutigen Ende der Wintersession der eidgenössischen Räte beschliesst die CSP-Nationalrätin Marie-Thérèse Weber-Gobet aus Schmitten ihren ersten dreiwöchigen Einsatz unter der Bundeshauskuppel. Dieser Auftakt liess mit einer Bundesratswahl, der Neubestellung des Präsidiums am ersten Tag und umstrittenen Sachgeschäften wie dem UBS-Hilfspaket nichts an Spannung vermissen.

Anderes Format

Marie-Thérèse Weber-Gobet hat überhaupt kein Problem, zuerst einmal als Nachfolgerin von Hugo Fasel wahrgenommen zu werden. Sie habe sich selber bei den Kolleginnen und Kollegen auch als solche vorgestellt. «Ich bin mir bewusst, dass ich als Newcomerin keineswegs das gleiche Format habe wie mein Vorgänger mit 17 Jahren politischer Erfahrung und dass ich somit nicht auf dem gleichen Niveau einsteigen kann», gesteht die neue Nationalrätin zu Beginn der dritten Sessionswoche im Gespräch mit den FN.

Unterschiedlicher Erfahrungshintergrund

Gleichzeitig weist Weber-Gobet aufgrund der Ausbildung, der beruflichen Tätigkeiten und Engagements in verschiedenen, hauptsächlich sozialen Institutionen auf den unterschiedlichen Erfahrungshintergrund im Vergleich zu ihrem Vorgänger hin. «Ich bin in andere Netzwerke eingebunden», stellt sie fest und ergänzt, dass ihr die gut vier Jahre Erfahrung im Grossen Rat hilfreich waren, sich im Räderwerk des Parlamentsbetriebes zurechtzufinden.

«Vor allem in den Kommissionen will ich meine politischen Wertvorstellungen einbringen, die ich auch in meiner Partei vertrete», umschreibt die CSP-Nationalrätin ihre Zielsetzungen. Die einzelnen Entscheide werde sie jeweils unter dem Gesichtspunkt betrachten, ob da unterprivilegierte Bevölkerungsschichten unter den Karren geraten könnten. Solchen Auswirkungen werde sie sich konsequent entgegenstellen.

Marie-Thérèse Weber-Gobet will auch darauf achten, dass gerade im jetzigen Zeitpunkt bei der Bildung nicht gespart wird. In diesem Bereich müsse tendenziell mehr investiert werden. «Akzente setzen will ich auch mit meinem Einsatz für eine klimatisch bessere Zukunft», ergänzt sie ihre Zielsetzungen. Wir müssten uns bewusst sein, dass grossen Katastrophen im Klimabereich nicht kurzfristig mit Hilfspaketen wie bei der Finanzkrise begegnet werden könnte. Das würde unweigerlich langwierigere Prozesse nach sich ziehen.

Unabhängig und doch in eine Fraktion eingebunden

Wie ihr Vorgänger Hugo Fasel, hat sich auch Marie-Thérèse Weber-Gobet der Fraktion der Grünen angeschlossen. «Ich will mir mein eigenes politisches Profil aufbauen, und dazu braucht es die Arbeit in Kommissionen. Hier wird die eigentliche politische Arbeit geleistet und nicht im Plenum», gibt sie zu bedenken.

In einer grossen Fraktion hätte sie keine Chance, schon von Anfang an interessante Kommissionssitze zu erhalten (siehe Kasten).

Gleichzeitig ist sich die neue Freiburger Nationalrätin bewusst, dass sie das einzige CSP-Mitglied im Bundesparlament ist. Das mache die Arbeit nicht einfach. Die Unabhängigkeit sei aber auch eine grosse Chance. «Ich bin nicht in Partikularinteressen eingebunden und habe somit die volle Freiheit, auf wunde Punkte hinzuweisen, was andere nicht mehr können», hält sie fest.

Jedenfalls habe sie die neue politische Herausforderung, die das Mandat im Bundesparlament mit sich bringt, wo die wichtigen Entscheide für unser Land getroffen werden, «mit Freude und grossem Interesse» angenommen, sagt die Politikerin.

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