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Eine Strasse von Schwarzsee nach Jaun?

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Am 23. September 1970 erschien in den FN ein Artikel unter dem Titel «Charmey plant für die Zukunft – Für eine Strassenverbindung Schwarzsee–Jaun». Darin geht es um eine Pressekonferenz, an der das geplante Erholungs- und Sportzentrum mit gedecktem Schwimmbad und Freiluftgelände vorgestellt wurde. Für die Finanzierung des 1,5 Mil­lionen-Franken-Projekts hoffte Charmey auf die Hilfe nationaler Investoren – deshalb wurden Journalisten aus der ganzen Schweiz ins Bergtal eingeladen. Die Enttäuschung war gross, als nur 15 Pressevertreter kamen, wie es im Artikel heisst. «Durch das Fehlen einer grösseren sowie finanzkräftigen Hotellerie war man gezwungen, auf die gesamte interessierte Wirtschaft zurückzugreifen.» Der Journalist schliesst den Artikel recht optimistisch: «Als Schlussfolgerung darf angenommen werden, dass Charmey mit Zuversicht der Realisierung dieses Projektes entgegensehen kann.» – Notabene, die Umsetzung der Vision verzögerte sich: Das Wellnessbad Charmey wurde 2006 fertiggebaut …

Nicht nur das Grossprojekt, sondern auch der Verkehr war Thema an dieser Pressekonferenz von vor 47 Jahren. Bei der Förderung des Tourismus würden die Verkehrswege eine wichtige Rolle spielen, heisst es im Artikel weiter. «Im Mittelpunkt des Interesses steht die seit Jahrzehnten geplante Verbindung mit Schwarzsee.» Die Strasse müsse von Schwarzsee über den Neuschels nach Jaun führen. «Dass das EMD für diese Strasse auch mehr Sympathie aufbringt, mag möglicherweise in der Tatsache liegen, dass Jaun seit zwei Jahren über Ferienheime verfügt, in welchen bequem zwei Kompanien Platz finden und Möglichkeiten zu Schiessübungen noch gegeben sind», steht im Artikel.

«Diesen Meinungsumschwung wird ohne Zweifel die Jauner freuen, da bis vor einiger Zeit Charmey vehement für eine direkte Verbindung Schwarzsee–Charmey plädierte.» Für die Entwicklung von Charmey spreche, dass die im Bau stehende Nationalstrasse 12 für die Erschliessung des Tales von grösster Bedeutung sei, ebenso der Ausbau des Regionalflugplatzes Ecuvillens. Von dort seien künftig Starts von Charterflugzeugen geplant, die bis zu 40 Passagiere transportieren könnten.

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In der Serie «Aus dem Archiv» stöbern die FN in alten Zeitungsbänden und erinnern daran, was in früheren Zeiten für Schlagzeilen gesorgt hat.

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