Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Eine Stubete der anderen Art

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Wer beim Begriff «Stubete» spontan an Volksmusik denkt, der muss ab diesem Sonntag umdenken: Im Café du Belvédère im Freiburger Burgquartier startet unter dem Namen «Stubete» eine neue Konzertreihe, in der es nicht um Folklore, sondern um frischen, modernen Jazz geht. Von Oktober bis April laden die Organisatoren immer am letzten Sonntag im Monat zu einem Salonkonzert; wer will, kann vor dem Konzert ein eigens kreiertes Nachtessen geniessen.

Die Konzertreihe ist eine Initiative des Freiburger Jazzpianisten Stefan Aeby und von Eddy Kunz vom Belvédère. Mit dem Namen «Stubete» verweisen die beiden auf die besondere Stimmung, die sie bei den Konzerten schaffen wollen. «Es soll eine gemütliche Wohnzimmer-Atmosphäre herrschen», sagt Stefan Aeby. «Wir wollen dem Publikum einen entspannten Sonntagabend zu einer angenehmen Zeit bieten.» Das Abendessen wird jeweils ab 19 Uhr serviert; die Konzerte beginnen um 20.30  Uhr und dauern etwa eine Stunde.

«Ganz eigene Klangwelten»

Die Idee für die Konzertreihe sei entstanden, nachdem er selber mit seinem Trio im Belvédère gespielt habe, sagt Stefan Aeby. «Es herrschte eine ganz spezielle Stimmung. Darum haben wir beschlossen, dass wir das regelmässig machen möchten.» Eine zusätzliche Motivation sei gewesen, dass einige national und international erfolgreiche Jazzmusiker aus der Region Freiburg kämen oder hier wohnhaft seien. «Alle Musiker, die ich angefragt habe, haben sofort zugesagt und waren von der Idee begeistert», so Aeby. «Alle haben ihre ganz eigenen Klangwelten, alle sind international präsent und spielen meistens ausserhalb von Freiburg.» Für das «Stubete»-Programm sei so eine abwechslungsreiche, hochkarätige Mischung zusammengekommen.

Den Auftakt an diesem Sonntag bestreitet Stefan Aeby mit seinem Trio gleich selbst, mit André Pousaz am Bass und Michael Stulz am Schlagzeug. Die drei spielen Werke aus ihrem aktuellen Repertoire, speziell vom 2016 veröffentlichten Album «To the Light». In den kommenden Monaten folgen dann so namhafte Musiker wie der Pianist Malcolm Braff und der Trompeter Matthieu Michel, der Gitarrist Claude Schneider, die Bassisten Patrice Moret und Marco Müller, der Pianist Colin Vallon und die Sängerin Claire Huguenin.

Stefan Aeby hofft, mit diesem Programm sowohl das deutsch- als auch das französischsprachige Publikum anzusprechen und einen neuen Treffpunkt zu bieten. Wenn die Idee ankomme, werde er die Reihe nach den ersten sieben Konzerten weiterführen. Um die private Initiative fortzusetzen, hat er kürzlich den Verein «Casseroles et clefs de sol» gegründet.

Café du Belvédère, Reichengasse 36, Freiburg. So., 29. Oktober, 20.30 Uhr. Für das vorgängige Essen (ab 19 Uhr) ist eine Reservation erforderlich (heute Freitag unter Telefon 026 323 44 07).

Programm

Vom Solokonzert bis zum Quartett

29. Oktober: Stefan Aeby Trio (mit André Pousaz und Michael Stulz).

26. November: Malcolm Braff (Piano) und Matthieu Michel (Trompete).

17. Dezember: Claude Schneider & The Teachers (Lehrerquartett des Konservatoriums Freiburg).

28. Januar: Patrice Moret (Bass), mit Hanspeter Pfammatter (Piano) und Norbert Pfammatter (Schlagzeug).

25. Februar: Marco Müller (Bass), mit Benedikt Reising (Saxofon) und Rico Baumann (Schlagzeug).

25. März: Colin Vallon (Piano).

29. April: Claire Huguenin (Gesang).

cs

Konzertbeginn jeweils um 20.30 Uhr (ohne Reservation); Essen ab 19 Uhr (Reservation bis zum Freitag vor dem Konzert erforderlich). Weitere Infos: www.stubete.fr

Mehr zum Thema