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Eine tolle Saison voller Erfahrungen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Wie erhofft hat Gottéron eine aussergewöhnliche Saison hinter sich. Wenn ich diese Revue passieren lasse, hat dies nichts mit einer Selbstbeweihräucherung zu tun. Viel mehr geht es darum, mir selbst klar zu werden, was alles erreicht worden ist. Alles hat angefangen mit dem Spiel der European Trophy in Liberec. Es war nicht das erste Spiel der Vorbereitung, aber dennoch ein erster Meilenstein. Liberec ist eine verschlafene Stadt mit einem tollen Sportkomplex inklusive einer Eishalle, die in der Schweiz seinesgleichen sucht. Beim Abflug aus Prag gab es ein kleines Problem zu lösen. Obwohl wir alles im Voraus bezahlt hatten, wollte die Fluggesellschaft nicht das gesamte Gepäck–circa eine Tonne Material–mitnehmen. Mit 1500 Euro war auch dieses Problem schliesslich gelöst, und so konnten wir die nächsten Tage in Stockholm in Angriff nehmen. Ich hatte kein schlechtes Gefühl und war überzeugt, dass wir das eine oder andere Spiel der Trophy gewinnen könnten. Aber wir mussten den Preis der Unerfahrenheit bezahlen und liessen alle Punkte in Schweden. Erfahrungen sammelt aber nur der, der etwas riskiert. So gesehen war diese European Trophy eine tolle Erfahrung.

Die Meisterschaft hat uns viele Gesichter gezeigt. So konnten wir Spiele gewinnen, in welchen wir in der Vergangenheit keine Chancen auf einen Punktgewinn gehabt hätten. Auf der anderen Seite haben wir doch das eine oder andere Spiel in den letzten Minuten noch hergeben müssen. Einer der grössten Events ist und bleibt der Spengler Cup. Die vielen Komplimente, aus der ganzen Schweiz, die das Team bekommen hat, zeugt davon, dass das Schweizer Eishockey auf gutem Weg ist, sich auch international zu beweisen. Durch die gute Saisonvorbereitung hat auch der von allen befürchtete Einbruch nach dem Spengler Cup nicht stattgefunden, was bemerkenswert ist.

Was dann kam, war schlichtweg phänomenal und kann nur noch mit einem Titel getoppt werden. Jeder einzelne, der diese Saison ein Teil von Gottéron gewesen ist, wird mir zustimmen, dass mit dieser Erfahrung in Zukunft alles möglich ist. Besonders wenn alle daran glauben und weiter hart arbeiten. Was uns die neue Saison bringen wird, vermag ich nicht zu sagen. Ich bin aber überzeugt, dass jeder wiederum sein Möglichstes geben wird, damit wir unsere Ziele erreichen. Mit den neuen Spielern wird unser Erfahrungsschatz noch grösser sein.

Nun freue ich mich auf die Weltmeisterschaft. Mit den Erfahrungen, welche wir in der Vergangenheit gemacht haben, ist auch für unsere Nationalmannschaft vieles möglich.

Marcel Enkerli ist selbständig und arbeitet im Sport- und Projekt-Management. Zudem ist er Teamchef der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft und von Freiburg-Gottéron. Als Sportschaffender ist er in einem FN-Kolumnistenkollektiv tätig, das in regelmässigem Rhythmus frei gewählte Themen bearbeitet.

 

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