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Eine unglaubliche Schlussphase

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Die letzten Minuten dieses spannenden 1.-Liga-Spiels entschädigten die wenigen Fans am Ufer des Genfersees für eine an und für sich langweilige zweite Halbzeit. Eigentlich deutete alles auf einen knappen 1:0-Sieg der Düdinger hin, die mit ihrer ersten Chance nach gut einer halben Stunde durch ihren Spielführer Fabian Brügger in Führung gegangen waren und ihren Vorsprung scheinbar ohne grosse Mühe über die Zeit zu bringen schienen. Dann aber überschlugen sich die Ereignisse: Lancy glich mit einem Freistoss aus, ehe Ermin Gigic doch noch eine seiner vielen Chancen zum Sieg nützte. Die drei Punkte für den SCD waren am Ende sicher nicht gestohlen, aber ein Unentschieden wäre für den Heimklub durchaus möglich gewesen.

Die drei letzten Niederlagen, zwei in der Meisterschaft und eine im Cup, hatten beim Team von Trainer Martin Lengen offensichtlich Spuren hinterlassen. Die Startphase der Partie gehörte mehrheitlich dem FC Lancy, der diese Saison durch eine Fusion des FC Grand Lancy mit dem FC Lancy entstanden ist. Die Gastgeber hatten bis zum 0:1 ein optisches Plus im Mittelfeld, wo die Nummer 10 Mergim Ferati als zurückhängender Mittelstürmer die Fäden zog und die eine oder andere Möglichkeit herausspielte. Ganz klare Möglichkeiten waren aber kaum zu sehen, zudem zeigte sich Hüter Adrian Schneuwly aufmerksam und beherrschte seinen Sechzehnmeterraum. Das Führungstor der Sensler fiel dann wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Nach einem schnellen Konter flankte Gigic über die schlecht stehende Abwehr hinweg, und der freistehende Brügger hatte keine Mühe, mit einem trockenen und platzierten Schuss in die rechte Ecke des Gehäuses von Goalie Fabien Page zu treffen. Für Lancy war dies wie ein Schock, den man bis in die Schlussphase des Spiels kaum verkraften konnte. Das Heimteam hatte danach kaum mehr eine Torchance.

Gefährlicher Schneuwly

Auch wenn der Wünnewiler Lukas Schneuwly in diesem Spiel selber nicht skorte, so liefen auch in Lancy viele Angriffe über den wirbligen Angreifer des SCD, der den jungen und unerfahrenen Sébastien Müller 90 Minuten vor Probleme stellte. Immer wieder brachte er seine Sturmkollegen in beste Abschlusspositionen. Ermin Gigic hatte aber sein Visier bis zum entscheidenden Tor nicht optimal eingestellt und vergab einige gute Chancen. Lukas Schneuwly zog dann nach dem Match auch sofort ein nüchternes Fazit, als er sagte, man habe schlussendlich Glück gehabt, diesen Match noch gewonnen zu haben. Chancen für einen früheren Sieg seien genug vorhanden gewesen. In der Tat, Lancy hätte dank seinem Einsatz einen Zähler verdient, aber die Unerfahrenheit seiner Abwehr in der Nachspielzeit kostete dem Team nicht nur einen Punkt, sondern Trainer Bojan Dimiv noch ein paar graue Haare mehr. Dabei konnte er in der 89. Minute noch jubeln, als nach einem Freistoss seine Mannschaft ausgeglichen hatte.

Mit diesem Sieg hat der SCD jetzt wieder den Anschluss an die Spitzengruppe gefunden; um dort zu bleiben, wird in der Zukunft jedoch noch eine Steigerung nötig sein.

Telegramm

Lancy – Düdingen 1:2 (0:1)

Stade de Marignac: 50 Zuschauer (darunter 5 Freiburger).- SR Jan Schenk.

Tore:34. Brügger 0:1, 89. De Almeida 1:1, 91. Gigic 1:2.

Lancy:Page; Bleve (83. Dieme), Garbani, Arifi, Müller; Manzolillo, Misini (83. Spycher), De Almeida, Lakrout; Derrer (72. Mendes), Ferati.

Düdingen:A. Schneuwly ; Weber, Jenny, Corovic, Sturny ; Hartmann (83. Stulz), Piller, Brügger ; L. Schneuwly, Rotzetter (66. Savic), Gigic.

Rangliste:1. Meyrin 8/18. 2. Terre Sainte 8/17. 3. Le Mont 8/16. 4. Oberwallis Naters 8/16. 5. Martigny 8/15. 6. Düdingen 7/13. 7. Bulle 7/11. 8. Young Boys II 7/10. 9. Echallens 7/10. 10. Monthey 8/10. 11. Lancy 7/7. 12. Thun II 8/6. 13. UGS Genève 8/4. 14. Malley 8/1.

 

 

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