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Eine unnötige Zwängerei der SVP

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Kommentar

Autor: Nicole Jegerlehner

Eine unnötige Zwängerei der SVP

Vielen Politstrategen hätte es in diesem nicht enden wollenden Freiburger Superwahljahr gepasst, würde das Resultat des ersten Wahlgangs für den Staatsrat gelten und der anstrengende Wahlkampf bereits jetzt ein Ende nehmen.

Die CVP hätte sicher nichts dagegen gehabt: Ihre drei Bisherigen befinden sich unter den ersten vier und haben die Wiederwahl in die Kantonsregierung auf sicher. Die Linke ist auch zufrieden: Noch vor kurzem hätte niemand gedacht, dass sie drei Vertreterinnen und Vertreter in die ersten sieben Ränge bringt. Und auch die FDP hätte sicher nichts dagegen gehabt, ihren neuen Staatsrat bereits feiern zu können und sich des Postens sicher zu sein.

Die Demokratie ist jedoch keine Wohlfühloase für jene, die im ersten Wahlgang gut abschneiden. Die SVP hat das Recht, die satten und zufriedenen Parteien noch einmal herauszufordern und zu versuchen, ihren eigenen Kandidaten in den Freiburger Staatsrat zu bringen.

Und doch bleibt ein ungutes Gefühl zurück. Die Sozialdemokraten haben trotz starkem Aufwind darauf verzichtet, Sturm auf die bürgerliche Mehrheit in der Kantonsregierung zu blasen. Die SVP jedoch, die viel weniger Chancen auf einen Regierungssitz hat, erzwingt einen zweiten Wahlgang.

Hätte die SVP gestern ihren Kandidaten Pierre-André Page zurückgezogen, wäre sie als gute Verliererin dagestanden. Nach dem von ihr provozierten zweiten Wahlgang wird sie nun sehr wahrscheinlich am Abend des 4. Dezembers als grosse Verliererin dastehen – ganz nach dem Motto: Ausser Spesen nichts gewesen.

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