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Eine Volksmotion der Juso

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Eine Volksmotion der Juso

Vier Turnstunden pro Woche in den Freiburger Schulen

Die Jung-Sozialisten (Juso) des Kantons Freiburg wollen, dass in den Schulen vier Turnstunden pro Woche als obligatorisch gelten. Sie wollen deshalb eine Volksmotion einreichen, doch müssen noch juristische Fragen abgeklärt werden.

An ihrer Jahresversammlung vom Mittwochabend haben sich die Juso vor allem mit dem Schulsport beschäftigt. Für sie bildet die sportliche Betätigung ein wichtiges Element in der Erziehung. Sie sind überzeugt, dass der Sport nicht nur zum Wohlbefinden des Menschen beiträgt, er fördert ihrer Ansicht nach auch die Kommunikation, den Respekt vor dem Mitmenschen, das Tragen von Verantwortung und die soziale Integration. Sie wiesen auch auf eine EU-Studie hin, welche aufgezeigt hat, dass der Sport das Verhalten der Jugendlichen in ihrer späteren beruflichen Tätigkeit und auch als Bürger stark beeinflusst. Gemäss Studie zwingt die sportliche Aktivität die Jugendlichen, wichtige Entscheide zu treffen: Training planen hinsichtlich eines präzisen Ziels, mit den Kräften sparsam umgehen, ständig eine Bilanz der Leistungen aufstellen und die nötigen Korrekturen vornehmen, Trainings- und Wettkampfphasen optimal koordinieren usw.

Zudem haben die Juso festgestellt, dass die Jugendlichen den Sport immer weniger als Hobby wählen. Sie sind aber überzeugt, dass dank dem Sport viele Probleme verhindert werden können, vor allem auch gesundheitliche. Weiter könne sich die Jugend dank dem Sport austoben, womit zum Teil auch das Problem der Gewalt in der Schule gelöst werden könne.

Zum Thema Sport liessen sich die Juso auch von der Kantonalpräsidentin und Grossrätin Solange Berset informieren. Die ehemalige Läuferin und Kantonalpräsidentin der Freiburger Leichtathleten sprach über die wichtigsten Pfeiler der Sportpolitik.

In seinem Jahresbericht hob der politische Sekretär Antoine Marmy hervor, dass sich die Juso auch anlässlich des Besuchs des Bundesrates in Freiburg bemerkbar gemacht hätten, indem sie mit Plakaten gegen Blochers Politik demonstriert hätten.

Wechsel im Vorstand

Anstelle von Simone Chappuis wird neu Marc David Henninger, Freiburg, Presseverantwortlicher. Das politische Sekretariat wird weiterhin von Antoine Marmy geführt, während sich Christophe Schouwey dem Internet, Françoise Miche der Kontakte und Alexandre Grandjean der Kasse annehmen wird. Als neuen Juso-Vertreter im SP-Kantonalvorstand hat die Versammlung Nicolas Buntschu aus Villars-sur-Glâne vorgeschlagen. az
Vorerst Gesetz revidieren?

Am 1. Januar 2005 ist die neue Kantonsverfassung in Kraft getreten. Als neues demokratisches Recht ist darin die Volksmotion verankert. 300 Stimmberechtigte können eine Motion zuhanden des Grossen Rates einreichen. Das Kantonsparlament hat sie dann wie eine Motion eines seiner Mitglieder zu behandeln. Bekanntlich kann mittels Motion eine Gesetzesänderung verlangt werden. Wird sie vom Grossen Rat überwiesen, so hat der Staatsrat die Pflicht, innerhalb Jahresfrist einen Entwurf für eine Gesetzesrevision auszuarbeiten.

Auch wenn die Kantonsverfassung bereits in Kraft ist, müssen in vielen Bereichen vorerst neue Gesetze geschaffen oder alte Gesetze revidiert werden, damit sie in die Tat umgesetzt werden kann. 37 Bereiche hat der Staatsrat genannt, in welchen eine Anpassung zwingend erfolgen muss. Darunter fällt auch die Volksmotion. Die Experten sind sich aber offenbar nicht einig, ob nun zwingend eine Revision des Gesetzes über die Ausübung der politischen Rechte vorgenommen werden muss, bevor eine Volksmotion eingereicht werden kann. az

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