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Eine zwiespältige Saisonbilanz

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Die Skilifte im Gantrischgebiet setzten sich in dieser Saison früh in Bewegung. Bereits ab dem 2. Dezember waren die Anlagen von Gantrisch Gurnigel und Riffenmatt in Betrieb. «Das ist rund zwei Wochen früher als im Schnitt», sagt Roger Aebischer vom Skigebiet Riffenmatt. In Rüschegg-Eywald und Selital ging es zwar erst Mitte Dezember los. Doch war das «so früh wie seit Jahren nicht mehr», so Manfred Baumann von den Skiliften Rüschegg.

Die Kehrtwende kam Anfang Januar. Der Sturm Burg­lind zog über das Gebiet und beschädigte teilweise Anlagen und Installationen. Im Gebiet des Skilifts von Gurnigelbad hat Burglind eine Stromstange der Flutlichtanlage, mit der die Piste für Nachtskifahrten beleuchtet wird, umgeknickt. Zudem wurden dort viele Äste auf die Strecke geweht. Die Säuberungs- und Reparaturarbeiten hätten «unerwartet viel Mehraufwand verursacht und damit unsere Ausgaben erhöht», sagt Reto Mani vom Skilift Gurnigelbad. Auch die Skilifte Gantrisch-Gurnigel waren von Burglind und anderen Sturmtiefs betroffen. Wegen der gefährlichen Winde und Böen mussten die Bahnen den Betrieb mehrmals für mindestens drei Tage einstellen. Die Ski­lifte Selital mussten den Betrieb sogar während zwei Wochen unterbrechen, es gab aber wie in Rüschegg und Riffenmatt keine Schäden an den Transportanlagen.

Schneeberg vernichtet

Schnee war ab Anfang Januar Mangelware. «Im Januar lief gar nichts», sagt Aebischer vom Skigebiet Riffenmatt. «Im Februar konnten wir noch drei Tage öffnen – allerdings bloss mit minim Schnee.» Insgesamt zählte er 38 Betriebstage. Im Gurnigelbad hatten die Pisten nur zwölf Tage geöffnet. «In diesem Jahr schneite es in unserer Höhenlage viel zu wenig», sagt Mani.

Rüschegg-Eywald zählte 20 Betriebstage. Die Saison sei hier ab Neujahr wegen der Wärmewelle schlecht gewesen. Während im oberen Teil des Gebietes oft sehr gute Schneeverhältnisse herrschten, verregnete es im unteren Teil die Pisten. «Wenn wir jedoch im unteren Bereich zu wenig gute Verhältnisse haben, können wir die Gäste nicht für die höheren Lagen gewinnen», erklärt Baumann. Der sieben Meter hohe Schneeberg, der als Reserve angelegt worden war, sei durch den Regen innert einiger Tage zunichtegemacht worden. 64 Betriebstage zählte Hans Peter Schmid von den Skiliften Gantrisch-Gurnigel. Das sei ein guter Wert. «Wir hatten aber auch schon Saisons mit über 90 Tagen.» Die Ski­lifte Selital waren während ungefähr 50 Tagen in Betrieb. «Doch Wind und Regen führten im Saisonverlauf zu einer dünnen Schneedecke», sagt Stephan Lanz.

Geplante Investitionen

Schmid blickt auf eine «zufriedenstellende Saison» zurück. Diese werde mit einem Gewinn abschliessen. Unabhängig von dessen Höhe sei das ein «gutes Resultat». Bis zur nächsten Saison wolle er bis zu 35 000 Franken in die Lifte investieren. Es sei geplant, die Seileinzugsapparate und die Aufhängezüge der Umlenkrollen zu ersetzen.

Aebischer vom Gebiet Riffenmatt rechnet mit einem kleinen Gewinn. «Wir sind aber schon zufrieden, wenn wir eine schwarze Null schreiben können», sagt er. In Rüschegg, Gurnigelbad und Selital ist es derzeit noch zu früh für eine finanzielle Bilanz.

Zahlen und Fakten

Sechs Skigebiete in mittleren Lagen

Die Skilifte Gantrisch Gurnigel haben drei Lifte und eine Pistenlänge von rund sechs Kilometern zwischen 1350 und 1600 Metern über Meer. Zwei Lifte und 13 Pistenkilometer zwischen 1050 und 1550 Metern Höhe stehen in Rüschegg-Eywald zur Verfügung. Die beiden Lifte im Selital führen zu acht Kilometern Piste auf 1300 bis 1600 Metern Höhe. Im Gurnigelbad steht ein Lift, die Piste ist zwei Kilometer lang und liegt auf 1200 Metern. Der Lift Ottenleuebad führt zu fünf Kilometern Piste auf 1500  Metern. Die Piste in Riffenmatt befindet sich auf 1100  Metern Höhe und ist 300  Meter lang.

jmw

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