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Einer Fusion nicht abgeneigt

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Autor: Helene Soltermann

Courlevon Ob Courlevon künftig als eigenständige Gemeinde weitermachen will oder ob eine Fusion in Betracht gezogen werden soll, darüber wurde die Bevölkerung im November befragt. Offenbar interessiert das Thema: Die Hälfte der Bevölkerung hat bei der Umfrage mitgemacht, wie Ammann Jeorge Riesen an der Gemeindeversammlung vom Montag informierte. Für 78 Prozent der Befragten ist eine Fusion für Courlevon der richtige Weg oder sie könnten zumindest damit leben. 22 Prozent lehnen eine Fusion ab. Die grosse Mehrheit der Befürworter würde eine Grossfusion rund um Murten bevorzugen.

«Leben von Hand ins Maul»

Gerne hätte Riesen an der Versammlung den Anwesenden ein positives Budget präsentiert, sagte er. Doch die Gemeinde kann auch für das nächste Jahr nicht mit einem ausgeglichenen Budget rechnen. Der Kostenvoranschlag weist bei einem Aufwand von 1,048 Millionen Franken ein Defizit von 24 000 Franken aus, welches 2,3 Prozent der Gesamteinnahmen entspricht. Die 28 Anwesenden genehmigten das Budget, obschon es Thomas Belk, Präsident der Finanzkommission, mit klaren Worten kommentierte. Das Budget sei Jahr für Jahr eine enge Geschichte. Insbesondere beim Schul- und beim Gesundheitswesen stiegen die Ausgaben stets. «Wir leben von der Hand ins Maul.» Dank dem interkommunalen Finanzausgleich – Courlevon erhält im nächsten Jahr 36 600 Franken – könne die Gemeinde wieder ein Jahr länger überleben, sagte Belk.

Die Gemeindeversammlung hat für das kommende Jahr zudem einen Rahmenkredit von 38 000 Franken für die Sanierung des Friedhofwegs und einen Kredit von 16 000 Franken für die Sanierung einer Bachverbauung am Schabelbach gutgeheissen.

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