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Einfacherer Zugang zu höheren Fachschulen in anderen Kantonen

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Einen verbesserten Zugang zu Bildungsangeboten: Das will der Kanton Freiburg durch den Beitritt zur interkantonalen Vereinbarung über Beiträge an die Bildungsgänge der höheren Fachschulen erreichen. Gestern hat der Grosse Rat den entsprechenden Gesetzesentwurf klar angenommen; sämtliche Fraktionen haben sich für den Beitritt ausgesprochen. Die Vereinbarung gilt nun rückwirkend auf den 1. Januar 2015.

Die Schweizerische Konferenz der Erziehungsdirektoren hatte die Vereinbarung 2012 verabschiedet, 2014 trat sie in Kraft. 22 Kantone und das Fürstentum Liechtenstein sind bisher beigetreten.

Mehr Mobilität

Den Freiburger Studierenden bringt die Vereinbarung mehr Mobilität: Durch den Beitritt haben sie Zugang zu allen höheren Fachschulen, für welche die Vereinbarung gilt. Der Wohnsitzkanton bezahlt dem Standortkanton der Schule 50 Prozent der berechneten Bildungskosten. Bisher entschied der Kanton «à la carte»: Er legte selbst fest, für welche ausserkantonalen Bildungsgänge er aufkam.

In der Schweiz gibt es rund 200 höhere Fachschulen, die über 400 Bildungsgänge anbieten. Universitäre Ausbildungen gehören nicht dazu. Höhere Fachschulen gibt es hauptsächlich in den Bereichen Technik, Gastgewerbe, Tourismus, Hauswirtschaft, Wirtschaft, Land- und Waldwirtschaft, Gesundheit, Soziales, Erwachsenenbildung, bildende Kunst, Gestaltung und Design sowie im Verkehr und Transport. In Freiburg zählen die Bautechnische Schule dazu, die der Hochschule für Technik und Architektur angeschlossen ist, sowie die höheren Fachschulen, die zum Landwirtschaftlichen Institut Grangeneuve gehören.

Für Bildungsgänge in den Bereichen Gesundheit und Soziales sowie Land- und Forstwirtschaft beträgt der Beitrag des Kantons möglicherweise gar 90 Prozent der Kosten. Denn für diese Bereiche muss der Staat einen Versorgungsauftrag erfüllen. Durch den Beitritt zur Vereinbarung werden die Kosten für den Kanton steigen, der Staatsrat geht von 600 000 Franken pro Jahr aus.

In der Debatte wiesen Grossräte von links bis rechts darauf hin, dass Freiburg mehr Studierende in andere Kantone schicke als er aufnehme, deshalb sei ein Beitritt trotz Mehrkosten wichtig.

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