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Einführung des Lehrplans 21 wirkt sich auch auf die Gemeinden aus

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Die Vereinigung der Schulpräsidenten Deutschfreiburgs liess sich am Donnerstag darüber informieren, was die Einführung des Lehrplans 21 für die Gemeinden für Konsequenzen haben könnte.

Marianne Küng ist stellvertretende Vorsteherin beim kantonalen Amt für deutschsprachigen obligatorischen Unterricht und Projektleiterin für den Deutschschweizer Lehrplan 21. Am Donnerstagabend stellte sie den gut ein Dutzend anwesenden Schulpräsidentinnen und Schulpräsidenten Deutschfreiburgs das Projekt Lehrplan 21 vor. «Im Moment ist der Lehrplan noch ein Entwurf», sagte Küng und erklärte, dass der Kanton Freiburg zum Lehrplan 21 nach einer halbjährigen Vernehmlassung eine positive Stellungnahme abgegeben habe (siehe FN vom 17. Januar). Mit dem Lehrplan 21 sollen die Ziele des Unterrichts an der Volksschule in den deutsch- und mehrsprachigen Kantonen harmonisiert werden. 21 steht für die Zahl der Kantone, die sich daran beteiligen.

Frühestens 2017/18

Der Lehrplan 21 wird im Kanton Freiburg gemäss Marianne Küng voraussichtlich im Schuljahr 2017/18 eingeführt und ist die Grundlage für die Koordination der Lehrmittel in der deutschsprachigen Schweiz.

Ein Erfordernis des neuen Lehrplans, welches die Gemeinden und damit die Schulpräsidentinnen und -präsidenten betrifft, ist die geeignete Infrastruktur, die zur Einführung des Lehrplans 21 bereitgestellt werden muss. Die modernen Lehrmittel sind medienbasiert und die Faustregel besagt gemäss Marianne Küng, dass pro fünf Schüler ein korrekt eingerichteter Computer das Minimum ist.

Für Infrastruktur bezahlen

 Sind Tablets und Computer aber Lehrmittel und der Kanton muss sie bezahlen, oder gehören sie zur Infrastruktur und gehen somit zulasten der Gemeindekasse? Dies wollte ein Schulpräsident am Donnerstag von Marianne Küng wissen und bemerkte, dass mit dem Lehrplan 21 hohe Kosten auf die Gemeinden zukommen könnten. Küng erklärte, dass dies eine Diskussion auf politischer Ebene sei, die zurzeit der Grosse Rat kläre (siehe FN vom Mittwoch). ak

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