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Einheitliche Plattform für fünf Kantone

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Fünf Kantone bündeln ihre Kräfte, um der Bevölkerung ein sicheres elektronisches Patientendossier anbieten zu können. Dies teilte die Direktion für Gesundheit und Soziales am Mittwoch mit.

Die Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren der Kantone Genf, Wallis und Waadt – Mauro Poggia, Esther Waeber-Kalbermatten und Pierre-Yves Maillard – haben am Mittwoch in Lausanne eine interkantonale Vereinigung mit dem Namen Cara geschaffen, um die Entwicklung des elektronisches Patientendossiers in der Westschweiz weiterzuverfolgen und auszudehnen. Ihre Kolleginnen und Kollegen aus den Kantonen Freiburg und Jura – Anne-Claude Demierre und Jacques Gerber – haben ebenfalls ihren Willen bekundet, der Vereinigung beizutreten, wenn die entsprechenden Parlamente ihre Genehmigung erteilt haben. Dank dieser im schweizerischen Gesundheitswesen einmaligen interkantonalen Zusammenarbeit und dem besseren Informationsaustausch können die Qualität der medizinischen Behandlungen, die Patientensicherheit und die Effizienz des Gesundheitswesens verbessert werden. Das elektronische Patientendossier kann künftig kantonsübergreifend und von Gesundheitsfachleuten auch aus­serhalb des Wohnkantons abgerufen werden.

Die Vereinigung Cara ist als interkantonale Dachorganisation für die Umsetzung dieses Konzepts in den fünf beteiligten Kantonen zuständig. Bis 2020 werden 2 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner eine sogenannte Stammgemeinschaft bilden und Zugriff auf eine einheitliche und gesicherte Plattform haben, auf der die Patientendossiers gespeichert sind. Jeder Kanton entscheidet aber eigenständig über die Umsetzung – unter anderem was das Tempo der Einführung, die involvierten Fachpersonen, die Art der geteilten Dokumente und die Module betrifft, die auf seinem Kantonsgebiet verwendet werden. Im ersten Jahr übernimmt der Kanton Genf den Vorsitz der Vereinigung. Die Mitgliederkantone können dank dieser Zusammen­arbeit von den bisherigen Erfahrungen einiger Kantone profitieren und die Kosten für die Plattform und deren Zertifizierung teilen, heisst es. Zudem er­mögliche die gemeinsame Umsetzung des elektronischen Pa­ti­en­ten­dossiers für die Pa­tien­ten und Leistungsanbieter eine bessere Abstimmung, insbesondere, wenn Patienten aus verschiedenen Kantonen behandelt werden.

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