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Einheitskasse ist längst fällig

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 Am 28. September stimmen wir über die Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» ab. Warum wohl sind es die Krankenkassen und deren Lobbyisten, die für ein Nein werben? Weil ihre Verwaltungsräte, Stiftungsräte und Berater um ihre hohen Löhne und Vergütungen bangen. Heisst es in der Politik nicht, Direktbetroffene treten in den Ausstand?

Aus heutiger Sicht ist es schade, dass die Einheitskrankenkasse für die Grundversicherung nicht bereits bei der Einführung des Krankenkassenobligatoriums vor bald 20 Jahren vorgesehen wurde. Dass wir heute 61 Kassen mit 61 Verwaltungen haben, ist nicht nur teuer, sondern für Patienten und Ärzte unnötig kompliziert. Dass die Krankenkassen immer noch um die jungen Leute mit geringem Risiko buhlen, ist immer noch Tatsache. Dieser Risikoausgleich soll seit Jahren verbessert werden. Da wäre es bedeutend günstiger und einfacher, wenn alle Versicherten bei der öffentlichen Krankenkasse wären, dann müssten keine Gelder umhergeschoben werden, um Risiken auszugleichen. Bei einer Einheitskasse würde es sich auch lohnen, präventiv tätig zu sein.

Selbst in der Argumentation gegen die Initiative stellt der Bundesrat fest: «Zudem soll die Grundversicherung von den Zusatzversicherungen konsequenter getrennt werden.» Darin ist auch nachzulesen, dass der Entscheid gegen die öffentliche Krankenkasse im National- und Ständeräte keineswegs einheitlich ausfiel; immerhin stimmten rund ein Drittel der NationalrätInnen und StänderätInnen für die Annahme der Initiative. Ein Ja zur Einheitskrankenkasse ist überfällig.

 

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