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Einige Mutationen und Statutenänderungen

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Autor: bruno grossrieder

fussball Die diesjährige Delegierten-Versammlung des Freiburgischen Fussball-Verbandes wies viele Höhepunkte auf. Da richteten unter anderen Staatsrätin Isabelle Chassot und der Präsident des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV), Peter Gilléron, markante Grussbotschaften an die Delegierten der 98 Fussballvereine (7 Vereine blieben der DV fern). Zwei «Neue» nahmen Einsitz in den Zentralvorstand, und an vier verdiente Funktionäre wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Zwei markante Statutenänderungen wurden ohne Wenn und Aber gutgeheissen, hingegen entschieden sich die Delegierten gegen den Zentralvorstand, indem sie einen Vorschlag des FC Domdidier deutlich annahmen.

Der Dank an die Clubs

Staatsrätin Isabelle Chassot zitierte in ihrer Grussbotschaft den französischen Schriftsteller und Nobelpreisträger Albert Camus (1913-1960), der sagte: «Der Mann ist nirgends glücklicher als in einem Fussballstadion.» Für SFV-Präsident Peter Gilléron war der Weltmeistertitel unserer U17 ein historisches Ereignis. Natürlich habe man danach auch auf ein Weiterkommen der Nati in Südafrika gehofft. «Wir dürfen aber nicht vergessen, dass die Schweiz bereits zum vierten Mal in Folge an einem grossen Turnier vertreten war.» Darauf habe man vorher 28 Jahre gewartet. «Alle unsere grossen Fussballer haben in einem solch kleinen Verein angefangen, wie jene, welche Ihr heute hier vertretet. Dafür gebührt Euch allen der Dank des SFV»,sagte Präsident Gilléron.

Vom Torhüter zum Vorstandsmitglied

Für die beiden zurücktretenden Mitglieder des Zentralvorstandes, Siegfried Perroulaz (SC Düdingen) und Michel Macheret (FC Marly), wurden Hansjörg Siffert (FC Überstorf) und Sébastien Pedroli (FC Estavayer-le-Lac) gewählt. Der 53-jährige Siffert ist Prokurist bei der Cewag und war langjähriger Torhüter beim 2.-Ligisten Überstorf. Der 35-jährige Pedroli ist selbstständiger Rechtsanwalt und Präsident des FC Estavayer-le-Lac. Die bisherigen Vorstandsmitglieder mit Präsident Bernard Sansonnens, Alain Defferrard, Benoît Spicher, Conrad Gumaz, Samuel Jacquat, Hans Kilchoer und Robert Raîa wurden wiedergewählt.

Eigentor der Schiedsrichter

Der Streik der Schiedsrichter vom November 2007 hatte für ihren Verband schwerwiegende Konsequenzen. Die angenommenen Statuten sehen nämlich vor, dass ihr Verbandspräsident künftig in der Schiedsrichterkommission des FFV kein Stimmrecht mehr hat. Es wird ihm nur noch eine beratende Stimme zugestanden.

Das Wettspielreglement sieht vor, dass kein Verein mit zwei Teams in der 2. oder 3. Liga vertreten sein darf. Dass die zweite Mannschaft des FC Domdidier trotz Qualifikation daher nicht zu den Aufstiegsspielen zugelassen wurde, stiess den Broyetalern sauer auf. Man beantragte daher, künftig jede qualifizierte Mannschaft die Aufstiegsspiele bestreiten zu lassen, auch wenn der Aufstieg danach nicht möglich ist. Die Delegierten stimmten diesem Antrag mit 52 zu 21 Stimmen zu.

Positive Jahresrechnung

Bei Einnahmen von 691 000 und Ausgaben von 656 300 Franken blieb ein Reingewinn von 35 000 Franken übrig. Davon sollen 30 000 Franken in die Nachwuchsförderung und 4000 für die Erneuerung der Informatik verwendet werden.

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