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Einmal im Leben die Bobbahn runterflitzen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: irmgard Lehmann

Wir stehen an der Rennbahn kurz vor dem Ziel in Celerina. In regelmässigen Abständen flitzt ein Bob oder ein Skeletonschlitten die kurvenreiche Eisrinne hinunter. Piloten trainieren für den Europacup. Blitzschnell geht das. Rasen doch die Mutigen mit einer Geschwindigkeit bis zu 135 Kilometer pro Stunde dahin. «Auf der Fahrt wird nie gebremst», sagt Bobfahrer Daniel Suter zu den Gästen.

Der Gästepilot führt uns hinauf bis zum Start der 1722 Meter langen Natureisbahn. Spektakulär präsentieren sich die Steilkurven am Sunny Corner oder am Horse-Shoe. «In den Kurven wirken Zentrifugalkräfte bis zum Fünffachen des Körpergewichts», erklärt Suter. Deshalb sollten Leute mit Rückenbeschwerden oder Herzproblemen auf eine Fahrt verzichten.

Der Nervenkitzel dauert nur gerade 75 Sekunden. Begleitet wird der Gast im Viererbob von einem Piloten und einem Bremser. Kostenpunkt: 250 Franken. Seit über 100 Jahren wird die einzige Natureisbahn der Welt Jahr für Jahr von 17 Südtirolern von Hand aufgebaut, aufgeschaufelt und gespritzt. «Daher sieht die Rennbahn jedes Jahr ein bisschen anders aus und ist jedes Jahr eine neue Herausforderung für die Piloten», bemerkt Suter.

Das Budget beträgt rund 1,5 Millionen Franken. Davon werden rund 800 000 Franken mit Gästefahrten gedeckt. Die Rennbahn ist von Mitte Dezember bis März offen.

Dem Trasse entlang steigt auch die 25-jährige Tamaris Allemann hoch, begleitet von Sponsoren. Sie gehört zum Schweizer-Nachwuchsteam. Anfang Januar wurde sie Dritte der Schweizermeisterschaft im Zweier-Bob. Auf die Frage, was sie antreibt, meint sie: «Die enorme Geschwindigkeit und die grandiose Natur rund um die Rennbahnen.» Um so einen 200 Kilo schweren Schlitten zu manövrieren, brauche es aber auch viel Feingefühl. «Die schnellste Linie zu finden ist die grosse Herausforderung.»

Für diesen Sport legt sich die ehemalige Siebenkämpferin recht ins Zeug. Als kaufmännische Angestellte arbeitet sie 70 Prozent und trainiert nebenbei fünf Mal pro Woche.

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