Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Einmal im Monat wird getanzt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Seit sieben Jahren Tanz, Unterhaltung und Jass in Plasselb

Seit sieben Jahren erfreut sich der Senioren-Nachmittag in Plasselb mit Tanz, Unterhaltung und Jass grosser Beliebtheit. Kurz vor 14 Uhr füllt sich der Saal im Restaurant Edelweiss mit älteren Menschen, die von Schmitten, Freiburg, Murten, dem benachbarten Bernbiet usw. kommen, um hier alte Bekannte wiederzutreffen und neue Kontakte zu knüpfen.

Kaum spielt der Musiker des Ein-Mann-Orchesters die ersten Takte eines Stücks, werden die Stühle im grossen Saal hastig zurückgeschoben und die Mehrheit der anwesenden Männer und Frauen streben der Tanzbühne zu. Es werden drei-vier Runden getanzt, dann gibt es wieder eine Pause, bevor die Musik von neuem lockt.
Ab und zu steht einer auf, greift spontan zum Mikrofon und erzählt einen Witz. Die Leute lachen und klatschen Beifall. Da auch Französischsprechende unter den Gästen sind, wird der eine oder andere Witz auch übersetzt. Und zwischendurch stimmt auch mal jemand ein Lied an, alte Volkslieder wie «Es Buurebüebli mani nid» sind besonders beliebt. An den Tischen hakt man sich ein und schunkelt im Takt der Musik mit.
Es treffen sich jeweils über 100 Frauen und Männer in Plasselb, um ein paar Stunden zusammen zu verbringen. Einige kommen schon seit Jahren, haben diesen Dienstag in ihrer Agenda dick angestrichen. Immer wieder gebe es aber auch neue Gesichter, wie Mitorganisatorin Julie Ayer erklärte. Einige kommen mit ihrem Ehepartner oder Freund, andere kommen allein – im Wissen, dass hier immer gute Tanzpartn
er gefunden werden können. Wer keine Lust am Tanzen hat, unterhält sich am Tisch oder findet sicher Gleichgesinnte, um einen Jass zu klopfen.

Einfach, aber erfolgreich

Das Konzept ist ebenso einfach wie erfolgreich. Kein Verein, nur ein vierköpfiges Komitee kümmert sich um das Organisatorische, wobei der Aufwand möglichst gering gehalten wird. Sie reservieren den Saal, engagieren den Musikanten und regeln die Eingangskontrolle.

Die Gäste zahlen einen Fünfliber Eintritt, dafür wird ihnen lüpfige Unterhaltung von jeweils einer anderen Ein-Mann-Band geboten. Bleibt in der Kasse etwas übrig, kommt dies das nächste Mal den Gästen in Form eines Zvieris zu gute. Diese unkomplizierten Treffen werden von den Tanzbegeisterten sehr geschätzt. «Wir kommen gerne nach Plasselb, vor allem, weil die Stimmung hier so heimelig ist», lautet das allgemeine Urteil.

Mehr zum Thema