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Einsatz für die christlichen Werte

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Autor: Mireille Rotzetter

St. AntoniDie Schweizerische Katholische Bauernvereinigung setzt sich seit 70 Jahren für die christlichen Werte insbesondere im Bauernstand ein. Marius Rudaz aus Villars-sur-Glâne hat die Vereinigung während acht Jahren präsidiert, insgesamt war er 25 Jahre im Vorstand der Vereinigung. Anlässlich der Gemeindeversammlung vom Sonntag in St. Antoni hat der 50-Jährige sein Präsidium abgegeben.

Marius Rudaz, eine katholische Vereinigung – ist das heutzutage überhaupt noch populär?

Der Name mutet tatsächlich nicht populär an. Die Leute sind aber heute nicht weniger religiös als früher. Heute wird die Religion sogar bewusster gelebt als früher, auch wenn die Leute nicht mehr jeden Sonntag in die Kirche gehen. Zudem setzt sich die Vereinigung für ethische Grundwerte ein, die nicht vergessen werden dürfen. In der Landwirtschaft geht es vermehrt nur noch um die Rendite, das führt bei den Bauernfamilien zu sozialen Schwierigkeiten. Viele unserer Vertreter in Bern vergessen das. Wir versuchen uns einzubringen und haben um ein Gespräch mit dem verantwortlichen Bundesrat Johann Schneider-Ammann gebeten.

Was sind denn die Haupt- anliegen der Schweizerischen Katholischen Bauernvereinigung?

Bei der Gründung der Vereinigung standen aufgrund der Kriegszeit viele christliche Werte auf dem Spiel. Es galt, diese für den Bauernstand zu sichern. Die Schweizerische Katholische Bauernvereinigung zählt fünf Kollektivmitglieder, namentlich die Kantonsverbände von St. Gallen, Appenzell Innerhoden, Uri, Solothurn und Oberwallis. Zudem haben wir etwa 700 Einzelmitglieder aus katholischen Kantonen, die nicht Kollektivmitglied sind. So gibt es aus dem Kanton Freiburg etwa 20 Einzelmitglieder. Unser Hauptinteresse ist die Vermittlung der christlichen und der familiären Grundwerte. Die generationenübergreifenden Bauernfamilien stehen im Zentrum. Zudem engagieren wir uns agrarpolitisch, in den letzten fünfzehn Jahren in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Reformierten Arbeitsgemeinschaft Kirche und Landwirtschaft.

Was haben Sie während Ihrer Zeit als Präsident alles erreicht?

2009 hat sich unsere Vereinigung zusammen mit der Reformierten Gemeinschaft mit Bundesrätin Doris Leuthard getroffen. Unsere Anliegen wurden zwar damals nicht erhört, immerhin hat sie sich aber für uns Zeit genommen. Unter meinem Präsidium wurde zudem eine Statutenrevision vorgenommen und ein jährlicher Bildungstag eingeführt. Ich bedaure sehr, dass ich jetzt keinen Freiburger Nachfolger für den Vorstand gefunden habe.

Marius Rudaz.Bild zvg

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