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Einsatz für die Landschaft belohnen

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Einsatz für die Landschaft belohnen

Deutschfreiburger Heimatkundeverein plant Vergabe eines «Landschaftspreises»

2004 wird erstmals der neu geschaffene «Deutschfreiburger Landschaftspreis» vergeben. Diese Ankündigung machte Beat Hayoz, Präsident des Deutschfreiburger Heimatkundevereins, an der Jahresversammlung in Düdingen.

Von ANTON JUNGO

Mit dem «Deutschfreiburger Landschaftspreis» sollen Personen oder Institutionen ausgezeichnet werden, die sich um den Schutz der Landschaft – insbesondere der Kulturlandschaft – einsetzen. Für die Dotierung des Preises hat der Heimatkundeverein (HKV) im Rahmen der Rechnung 2003 schon eine Rückstellung gemacht. Wie Beat Hayoz aber betonte, sind Sponsoren oder auch ein Hauptsponsor weiterhin willkommen.

Ausführlich kommentierte der Präsident in seinem Jahresbericht (vgl. dazu auch FN vom 19. September) die Bemühungen des HKV, um seinem breitgefächerten Auftrag nachzukommen. Gemäss Statuten engagiert sich der Verein in der Pflege von Heimat- und Volkskunde und bei der Erhaltung der Kultur- und Naturgüter, der Umwelt und Landschaft in ganz Deutschfreiburg.

Josef Vaucher, Präsident der Deutschfreiburgischen Arbeitsgemeinschaft, dankte dem HKV, dass er sich im Rahmen der Vernehmlassung ebenfalls gegen die Aufnahme des Territorialitätsprinzips in die neue Kantonsverfassung ausgesprochen hat. «Das Territorialitätsprinzip hat einen Pferdefuss und läuft den Interessen des ganzen Kantons zuwider», führte der DFAG-Präsident aus.

«Das Senseland» stösst
auf positives Echo

Beat Hayoz konnte auch darauf hinweisen, dass die neueste Publikation des Vereins, der Bildband «Das Senseland», auf ein sehr positives Echo gestossen ist. Einer der nächsten Bände wird der Malerei im Sensebezirk gewidmet sein.

Aus der Rechnungsablage durch Edgar Jenny ging hervor, dass der HKV – trotz grosszügiger Jahresgaben – über gesunde Finanzen verfügt. Der Verein zählt zurzeit 2130 Mitglieder.

An der Jahresversammlung 2002 hatte der Vorstand eine starke Erneuerung erfahren. Geplant war eigentlich, dass Beat Hayoz – nach einer Einarbeitungsphase der neuen Vorstandsmitglieder – seinen angekündigten Rücktritt auf die diesjährige Generalversammlung wahrmachen kann. Vizepräsident Charles Folly dankte ihm, dass er sich bereit erklärt hat, ein weiteres Jahr «anzuhängen».

Rund 100 Mitglieder haben am Samstagnachmittag am statutarischen Teil der Jahresversammlung teilgenommen. Für den heimatkundlichen Teil, der von der Tagungsgemeinde Düdingen vorbereitet worden war, stiess nochmals eine schöne Anzahl Gäste hinzu. Die musikalische Überleitung zwischen den beiden Teilen machte die Jugendgruppe des Orchestervereins Düdingen, unter der Leitung von Barbara Jungo.

Wie Frau Ammann Hildegard Hodel-Bruhin in ihrem Begrüssungswort erklärte, wurden für die heimatkundlichen Exkursionen drei Themen ausgewählt, die zeigen, welchen Spagat die Gemeinde Düdingen macht, um möglichst allen Interessen gerecht zu werden.

Mit dem Besuch des Herrschaftsgutes in Balliswil wurde die spezielle Situation einer Gemeinde auf der Sprachgrenze aufgezeigt. Düdingen gehört zum provisorischen Perimeter der geplanten Agglomeration Freiburg. Für Düdingen werde es wichtig sein, den Weg zu finden zwischen seiner Zentrumsfunktion innerhalb des Sensebezirks und der zukünftigen Agglomeration. Sie findet aber die Zusammenarbeit über die Sprachgrenzen hinweg wichtig. Die Führung durch das Schlossgut stand unter der Leitung von Moritz Boschung, Ehrenpräsident des HKV.

Chance für die Landwirtschaft

Bei der zweiten Führung stand Düdingen als landwirtschaftliches Zentrum im Mittelpunkt. Oswald Perler, Mitglied der Geschäftsleitung, stellte den Besuchern die Spesag und die Saatzucht vor. Hildegard Hodel hatte darauf hingewiesen, dass die starken landwirtschaftlichen Organisationen eine Chance für die zukünftige Landwirtschaft in der Region seien. In der Gemeinde Düdingen selbst gibt es immer noch 100 aktive Landwirtschaftsbetriebe. Spesag und Saatzucht zeigten deutlich den Spagat, den die moderne Landwirtschaft Richtung Industrie mache.

Die Frau Ammann selbst führte die Besucher ins neue Sozialzentrum Wolfacker. Sie sieht im neuen Zentrum ein Beispiel, wie die Gemeinde versucht, sich den Herausforderungen der modernen Gesellschaft zu stellen. Es stellten sich Fragen wie «Inwieweit ist Kinderbetreuung allein Aufgabe der Familie?» oder «Welche Aufgaben muss die Gemeinde bei der Betagten-Betreuung übernehmen?».

Sie dankte dem HKV, dass Menschen dank seinem Engagement Heimat und Möglichkeiten finden, sich zu identifizieren.

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