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Einsprachen gegen die Aufhebung der Parkplätze sind vom Tisch

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Autor: RegulA saner

Freiburg Im Zusammenhang mit der geplanten Umwandlung der Bahnhofallee in eine Einbahnstrasse sollen verschiedene Massnahmen helfen, den Verkehr von den Quartieren fernzuhalten. Dabei hatte die Stadt in Absprache mit den betroffenen Quartieren unter anderem entschieden, die Parkplätze auf dem Klein-St.-Johann-Platz aufzuheben. So soll der gesellschaftliche Charakter des Platzes hervorgehoben werden. An der Generalversammlung des Quartiervereins der Au vom Donnerstagabend wurde nun bekannt, dass das Oberamt des Saanebezirks die vier Einsprachen gegen die Aufhebung der Parkplätze abgewiesen hat. Wann dieses Projekt inklusive der Errichtung einer Begegnungszone mit Tempo 20 vom Berntor bis zur Mittleren Brücke umgesetzt werden kann, ist allerdings noch offen.

Suche nach einem Dach

Anlässlich der Quartierversammlung war auch die Zukunft des Quartierzentrums ein Thema, da dieses Ende Jahr bekanntlich aus der Vannerie raus muss (siehe FN vom 14. März). Gemäss Jugendarbeiter Blaise Curtenaz gebe es aktuell Überlegungen, wonach die Ateliers der technischen Dienste des Kantons, welche derzeit in Lokalen der TPF in Givisiez untergebracht sind, dort noch so lange bleiben, bis das Quartierzentrum in den Werkhof ziehen kann. Der Kanton, welcher die Vannerie für die eigene Verwaltung nutzen will, hat nämlich die Idee, die Kantonsangestellten in Givisiez in die Vannerie zu dislozie- ren. Gemäss Kantonsarchitekt Charles-Henri Lang ist jedoch noch kein Entscheid gefallen.

Fehlendes Engagement

Wie im Neustadtquartier lassen sich zudem auch im Auquartier nur noch schwer Leute finden, die sich engagieren wollen. So zählt der Vorstand derzeit anstatt zwölf nur neun Mitglieder. Präsidentin Patricia Barilli Rotzetter, die nächstes Jahr demissioniert, appellierte darum an das Verantwortungsbewusstsein der Quartierbewohner.

«12 Stunden der Au»

Aus dem gleichen Grund kann das verrückte Tandemrennen «12 Stunden der Au» heuer nicht stattfinden. «Weil für die Organisation bisher zu wenig Vereine gewonnen werden konnten, haben wir entschieden, den Anlass auf 2010 zu verschieben», gab Barilli bekannt.

Schliesslich überreichte der Quartierverein Gemeinderätin Marie-Thérèse Maradan eine Petition mit über 200 Unterschriften. Darin verlangen die Au-Bewohner «ihren» Strassenwischer zurück. Sie wehren sich damit gegen ein neues System, wonach die Strassenwischer jeweils die Quartiere im Turnus wechseln.

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