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Einspracheverhandlungenführten zu keiner Einigung

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Jeuss Die Swisscom will mitten im beschaulichen Jeuss eine frei stehende Mobilfunkantenne bauen. Diese soll die bisherige, auf dem Dach der Swisscom-Zentrale montierte Antenne ersetzen. Im September reichte die Swisscom hierfür ein Baugesuch ein, worauf sich in Jeuss heftiger Widerstand formierte: 68 Einsprachen, von 133 Personen unterzeichnet, gingen bei der Gemeinde ein (die FN berichteten).

Wie Vize-Syndic Willy Marti auf Anfrage mitteilt, ist das Dossier mitsamt Einsprachen inzwischen ans kantonale Bau- und Raumplanungsamt (BRPA) weitergeleitet worden. Die vor knapp zwei Wochen durchgeführten Einspracheverhandlungen führten offenbar nicht dazu, dass die Antennengegner ihre Meinung geändert haben. Dies war allerdings bereits an einem Informationsabend, den der Gemeinderat im November veranstaltet hat, absehbar. Ob aber alle 68 Einsprachen aufrechterhalten worden sind, will Marti mit Berufung auf das Amtsgeheimnis und mit Hinweis auf das laufende Verfahren nicht bekannt geben. Ammann Ueli Minder ist eigenen Angaben zufolge in der Angelegenheit in den Ausstand getreten. Eine der einsprechenden Parteien habe an seiner Unabhängigkeit gezweifelt. Er habe es daher als dienlich erachtet, diesen Schritt zu tun, obwohl dafür keine zwingenden Gründe vorgelegen hätten, so Minder.

Dossier nun beim Kanton

Peter Dill vom BRPA bestätigt, dass das Dossier letzte Woche beim Amt eingetroffen ist. Er rechnet damit, dass die kantonalen Ämter rund zwei Monate für ihre Abklärungen brauchen werden, bevor dann das Oberamt des Seebezirks über das Baugesuch entscheiden wird. Nebst dem BRPA würden das Amt für Umwelt und eventuell auch das Kulturgüteramt Vorgutachten erstellen, so Dill. Falls namentlich das Umweltamt zusätzliche Informationen benötigen sollte, könnten die Abklärungen länger dauern, ergänzt er.fa

LegendeBild ???

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