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Einsprachiges Kantonsspital

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Letzthin musste ich mich in den Notfall des Kantonsspitals Freiburg begeben. Abgesehen von der sehr langen Wartezeit, von 16.30 Uhr bis etwa 00.45 Uhr, störte mich besonders die Tatsache, dass keine einzige Person der deutschen Sprache mächtig war. Angefangen beim Empfangspersonal über die Notfallangestellten und das Pflegepersonal bis hin zu den Ärzten war es mir unmöglich, mich zu verständigen. Ich bin der Auffassung, dass es für das Kantonsspital eines zweisprachigen Kantons unwürdig ist, Patienten deutscher Muttersprache auf diese Art und Weise zu behandeln.

Ich hoffe, viele Leute deutsche Muttersprache werden alles unternehmen, um den Spitalbetrieb in Tafers weiterhin aufrechtzuerhalten. Dieser Aufruf geht ebenfalls an die zuständigen Politiker sowie die Gesundheitsdirektion des Kantons.

Zweisprachige Angestellte im Kantonsspital Freiburg? Die Realität sieht leider anders aus und ist nicht annehmbar.

Stellungnahme des Freiburger Spitals (HFR):

Das Freiburger Spital (HFR) hat vom Leserbrief von Monika Stähli Kenntnis genommen und bedauert, dass die Aufnahme auf der Notfallstation nicht zu ihrer vollen Zufriedenheit geschehen ist. Die Generaldirektion ist sich der Tatsache bewusst, dass die Sprachenfrage von grosser Bedeutung ist und deutschsprachige Patienten am Spital in ihrer Muttersprache betreut werden möchten. Das Problem ist erkannt, und die Spitalleitung hat Projekte ins Leben gerufen, um die Betreuung auf der Notfallstation zu verbessern (siehe auch Artikel in den FN vom 20. Juli): Durch eine strukturelle Reorganisation sollen unter anderem die Wartezeiten verringert werden; andererseits soll sichergestellt werden, dass die Betreuung der deutschsprachigen Patienten in ihrer Muttersprache erfolgt. Erste Massnahmen sollen bis spätestens im Sommer 2014 umgesetzt sein.

Die Generaldirektion des HFR

«Es war mir unmöglich, mich zu verständigen.»

Monika Stähli

St. Silvester

«Das Problem ist erkannt.»

Generaldirektion HFR

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