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Einstehen für die Gemeinschaft

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Einstehen für die Gemeinschaft

Olivier Simonet aus Villarepos stammt aus einer politisch aktiven Familie

Schon der Grossvater und der Vater von Olivier Simonet waren politisch aktiv. Er selber war mehrere Jahre in der Finanzkommission und seit bald zwei Jahren sitzt der 28-Jährige im Gemeinderat von Villarepos.

Von CORINNE AEBERHARD

Wenn Olivier Simonet das Budget an der Gemeindeversammlung präsentieren muss, dann tut er das routiniert und man merkt, dass er das Dossier kennt. Kein Wunder. Bevor der mittlerweile 28-Jährige Einsitz in den Gemeinderat von Villarepos nahm, war er mehrere Jahre Mitglied der Finanzkommission. Als es im Gemeinderat eine Vakanz gab und er angefragt wurde, ob er das Amt übernehmen wolle, hat er nach kurzem Überlegen Ja gesagt. «Das war eigentlich nur logisch», findet Olivier Simonet.

Die Politik habe in seiner Familie Tradition, erzählt er. Schon sein Grossvater war aktiv und sein Vater war früher Syndic von Villarepos. Am Tisch wurde deshalb viel über Politik diskutiert und Olivier Simonet hat sich schon früh dafür interessiert, wie Entscheide auf kommunaler Ebene zustande kommen. Später interessierte ihn auch kantonale und eidgenössische Politik. Er kann sich deshalb gut vorstellen, später einmal auf diesen Ebenen Politik zu machen, sagt er. «Allerdings müsste ich dann wohl einer Partei beitreten». Auch dort bleibt er der Familientradition treu. «Ich sympathisiere mit den Radikalen», bekennt er, sei aber nicht Mitglied.
Der Einstieg in die Gemeindepolitik ist ihm nicht schwer gefallen. «Ich kannte schon alle Gemeinderatsmitglieder und war sehr schnell integriert. Jeder hat gleich viel Gewicht und wir verstehen uns sehr gut.» Es habe seit seinem Eintritt noch keine Entscheide gegeben, um welche gestritten wurde.

Individualismus auf dem Vormarsch

Viele seiner gleichaltrigen Kollegen fänden es gut, dass er sich in der Politik engagiere, sagt Simonet. Dass sich nicht mehr junge Leute in der Politik betätigen, hänge wohl mit dem zunehmenden Individualismus zusammen, glaubt er. Das habe aber nicht nur Auswirkungen auf die Politik, sondern beispielsweise auch auf das Vereinswesen. Viele hätten Mühe, neue Mitglieder zu finden.

Heute seien viele Leute aber auch beruflich so unter Druck, dass sie abends ihre Ruhe haben wollen und nicht bereit sind, sich noch für die Gesellschaft und die öffentlichen Dinge einzusetzen. Etwas, das Simonet sehr wichtig ist. So ist es auch nicht verwunderlich, dass er nebst dem Amt als Gemeinderat auch noch Friedensgerichtsschreiber ist.

Ein weiterer Grund, warum sich nicht mehr für politische Belange einsetzen, ortet Simonet im Milizsystem. Das führe dazu, dass nur noch gewisse Berufe in den Gremien vertreten seien, die – wie er als Seklehrer – Zeit dafür fänden und sich organisieren können. Er habe den Vorteil, dass er geregelte Arbeitszeiten habe.

Entwicklung ist wichtig

Das zeitliche Engagement für die Politik sei unterschiedlich. Pro Woche sitzt Olivier Simonet, der die Finanzen und das Soziale unter sich hat, rund anderthalb Stunden mit der Gemeindekassierin zusammen und investiert eine weitere Stunde fürs Aktenstudium. Alle zwei Wochen kommt die Gemeinderatssitzung dazu. Die dauere in der Regel drei bis dreieinhalb Stunden.

Wichtig für die eigene Gemeinde ist Olivier Simonet die Entwicklung. «Wir müssen wachsen», ist er überzeugt. Im Moment zählt Villarepos 520 Einwohnerinnen und Einwohner. Auch eine Fusion ist für den jungen Gemeinderat eine Option. Im Moment liegt das Dossier allerdings auf Eis.

Keine Zeit
um Ideen zu entwickeln

Frustrierend für Olivier Simonet ist manchmal, dass man auf Gemeindeebene nicht mehr Spielraum habe und dass man «nur Dossiers prüft und Probleme löst». Es fehlten die Zeit, aber auch die finanziellen Mittel, um Ideen zu entwickeln und neue Projekte zu erarbeiten.

Viel Energie müsse man auch investieren, um den Standpunkt der Gemeinde gegenüber den kantonalen Stellen zu verteidigen.

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