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Eintauchen in den Fantasiegarten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: corinne Aeberhard

Gartenfreunde können sich freuen. Für einmal müssen sie nicht am Gartenzaun Verrenkungen anstellen, um ein wenig ins Innere zu schauen, sondern sie dürfen direkt eintreten. Jedenfalls in den Garten der Familie Baeriswyl in Zum Holz. «Wir beobachten oft, dass jemand in den Garten schaut, sich aber nicht traut einzutreten», sagt Eliane Baeriswyl.

Auf vielseitige Anregung haben sie und ihr Mann Michael sich nun entschlossen, ihr «Gartenfantasium», wie sie es nennen, regelmässig für Interessierte zu öffnen. Dieser Ausdruck beschreibt treffend die terrassierte Landschaft, welche Bäume, Pflanzen, Wasserläufe, Teiche, aber auch alte Dinge und Kunstobjekte beinhaltet. Letztere stammen aus dem kreativen Schaffen von Eliane Baeriswyl.

Als Ausgleich zum Beruf

Fürs «Gröbere» im Garten sei ihr Mann zuständig, sagt sie. Tatsächlich kann man es so nennen, hat Michael Baeriswyl doch in den letzten elf Jahren den steilen Hang richtiggehend umgeformt. Alles mit Schubkarre und Schaufel – wie er anfügt. Viel Arbeit steckt dahinter. Er selber nennt es aber «Ausgleich» zu seinem Berufsalltag, und so ist es ihm immer noch nicht verleidet. Obwohl der Garten auf den Tag der offenen Tür hin «fertig» sein soll, hat er doch schon wieder Pläne, was er später noch weiter umgestalten möchte. So wächst der Garten sozusagen organisch weiter.

Englisch oder wild?

Zuerst habe er alles ziemlich geometrisch angelegt – wie die englischen Gärten, erzählt Michael Baeriswyl. Seine Frau war dann eher für «wildere» Varianten. So wurde einiges nach und nach wieder umgestaltet oder Pflanzen versetzt.

Schön gepflegt ist der Garten alleweil, und beim Rundgang zieht Michael Baeriswyl hier und da ein Unkraut aus. Aber nicht alles. So haben etwa verschiedene Brennnesselarten ihren Platz. Diese sind sehr wichtig fürs Ansiedeln von Schmetterlingen. «Manchmal sind die Brennnesseln voll von Schmetterlingen», erzählt denn der Gärtner auch (siehe auch Kasten).

Über 100 Kräuter

Der Garten hat von Anfang an viele Tiere angezogen, und deshalb haben sich die Hobbygärtner auch immer mehr mit ökologischen Fragen befasst. So gibt es unterdessen auch ein spezielles Holzhaus, wo Bienen Unterschlupf finden. Neu angelegt haben Baeriswyls auch eine Terrasse mit rund 100 Kräutern und Wildpflanzen. Dort findet man verschiedenste Minzearten, Salbei, Thymian, Kamille, Alpenkräuter und ein Erdbeergewürzstrauch.

Den Bereich Kräuter- und Heilpflanzen wollen die beiden weiterpflegen und später auch beschriften. «Wir wissen zum Teil nicht mehr, was wir alles haben», erzählt Eliane. «Wir kaufen einfach Pflanzen, die uns gefallen, und die man nicht überall findet. Wir kommen oft mit Pflanzen statt Souvenirs aus den Ferien heim», so die beiden.

Zum Holz, Alterswil. Fr., 29. Mai, bis Mo., 1. Juni, jeweils ab 10 Uhr. Ab diesem Monat ist der Garten immer am ersten Wochenende im Monat geöffnet, auch im Winter. Führungen auf Anfrage.

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