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Elanco gibt Standort in Saint-Aubin auf

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  Das Haustiermedizinunternehmen Elanco hat gestern angekündigt, seine Tätigkeiten in Basel zu konzentrieren und den Standort Saint-Aubin aufzugeben. Bis zu 80 Vollzeitstellen in den Bereichen Forschung und Entwicklung fallen dem Entscheid im Broyebezirk zum Opfer. 20 bis 30 Mitarbeitenden will die Firma einen Job in den Basler Labors anbieten, wie sie mitteilt.

Per Anfang Jahr hat die Muttergesellschaft von Elanco, der US-Pharmariese Eli Lilly, die Sparte Tiergesundheit von Novartis und damit den Standort in Saint-Aubin übernommen. Noch im Januar hatte die Firma versichert, den Standort im Kanton Freiburg unverändert weiterzuführen und ihren Mitarbeitenden eine Arbeitsplatzgarantie für mindestens zwei Jahre gegeben. Entsprechend überrascht zeigten sich Arbeitnehmer und Behörden vom neuerlichen Entscheid.

 Von Entscheid überrascht

«Schockiert» und «entsetzt» seien sie, sagten betroffene Mitarbeitende zur Tageszeitung «La Liberté». Die Gewerkschaften haben bereits für heute ein Treffen einberufen. Es sei zwar von 80 Stellen die Rede, betroffen seien jedoch noch mehr Arbeitnehmende, so etwa bei den Sicherheitsdiensten, sagte Unia-Sekretär Armand Jacquier der Zeitung.

«Ich bin erstaunt und enttäuscht», so Michel Marchand, Syndic von Saint-Aubin, gegenüber der «La Liberté». Ebenso überrascht zeigte sich Staatsrat Beat Vonlanthen, zumal die Unternehmung Garantien abgegeben habe. «Ich hoffe, dass Elanco auf den Entscheid noch einmal zurückkommt, aber es ist schwierig, dies zu beeinflussen», sagte er in der «La Liberté». Auch deshalb möchte Vonlanthen eine Arbeitsgruppe bilden, die sich zusammen mit der Elanco mit der künftigen Nutzung des riesigen Industrieareals beschäftigt. Auch muss das Unternehmen Lösungen für die über 1000 Tiere suchen, die sie in Saint-Aubin züchtet und hält. Dafür will sie unter anderem mit dem Freiburger Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (LSVW) zusammenarbeiten. sda/fg

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