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Elektroautos: Die Angst um die Reichweite

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Was braucht es, um die 350 Kilometer mit einem Elektroauto von Genf nach St. Gallen zu fahren? Um diese Frage beantworten zu können, haben wir von der Klasse 10e aus Kerzers der Groupe E einen Besuch abgestattet und mit zwei Experten in diesem Bereich gesprochen.

Rund 3000 Ladestationen

Zuerst einmal braucht es etwas mehr Planung als bei gewöhnlichen Autos, da es in der Schweiz nur etwa 3000 Ladestationen hat. Davon werden 320 von der Firma Move Mobility AG, woran sich auch das Freiburger Energieunternehmen Groupe E beteiligt, unterhalten.

«Es gibt Schnellladestationen und gewöhnliche Stationen», erklärt Felix Rug, Experte für Elektromobilität. Eine Schnellladestation ist von Vorteil, weil die Batterie innerhalb von 30 Minuten geladen wird. Das Laden kostet aufgrund der höheren Investitionskosten etwas mehr als an einer gewöhnlichen Station, sagt Rug. In dieser Zeit kann man zum Beispiel gemütlich einen Tee oder einen Kaffee trinken gehen. Die gewöhnlichen Ladestationen laden die Batterie innerhalb von vier Stunden auf.

Auf der Reise von Genf nach St. Gallen befinden sich mehrere Schnellladestationen. Eine liegt bei der Raststätte in Grauholz nahe Ittigen bei Bern, etwa bei der Hälfte des Weges. Es gibt bei diesen Ladestationen drei verschiedene Stecker – einen asiatischen und zwei europäische. Mit der aufgefüllten Batterie kommt man dann, ohne ein zweites Mal zu laden, ans Ziel in St. Gallen. Mit dem Elektroauto kommt der Autofahrer zwar später an seinem Ziel an als mit einem Benzin- oder Dieselauto, denn das Laden der Batterie dauert länger als das Tanken. Der Fahrer ist jedoch ökologischer unterwegs.

Auch aus anderen Gründen empfiehlt es sich nach Recherchen unserer Klasse, ein Elektroauto zu kaufen. «Das mit Elektrizität betriebene Fahrzeug beschleunigt in der Regel schneller als ein Verbrennungsfahrzeug», sagt Rug. Beim Elektromotor gibt es nur ein leises Surren, was die meisten Menschen als positiv betrachten. «Elektroautos haben allerdings bei Geschwindigkeiten bis zu 30 Kilometern pro Stunde einen Tongenerator, damit sie gehört werden», so der zweite Experte Stéphane Rosset.

Die Zukunft den Elektroautos?

Die Frage, ob künftig die Elektroautos das Strassenbild beherrschen werden, wird viel diskutiert. Bei unserem Besuch bei Groupe E haben wir die beiden Experten dazu befragt. Sie haben einstimmig geantwortet, dass sie davon ausgehen, dass in absehbarer Zukunft fast nur noch Elektroautos produziert werden. Die Bodenschätze, die für ein Elektroauto gebraucht werden, sind Lithium, Mangan und Kobalt. Diese sind nur in der Batterie des Elektroautos vorhanden. Dies bedeutet, dass diese Bodenschätze länger erhalten bleiben, da sie nicht wie Erdöl einfach verbrannt und als Abgas in die Umwelt ausgestossen werden und verschwinden wie bei normalen Autos. Doch jeder Bodenschatz geht irgendwann aus. Deshalb muss man das in den Batterien enthaltene Lithium recyceln. Zum Glück aber ist Lithium in grossen Mengen auf der Erde vorhanden. Nach dem Leben in einem Elektroauto hat die Batterie dann ein zweites Leben als Standbatterie.

Zahlen und Fakten

Ist ein Elektroauto wirklich ökologischer?

Die Antwort nach unseren Recherchen lautet: Ja, wenn man ökologisch produzierten Strom zum Aufladen benutzt, wie von unseren befragten Experten von Groupe E bestätigt. Je ökologischer der Strom ist, desto geringer ist der CO2-Ausstoss eines Elektroautos. Strom, der zum Beispiel mithilfe von Sonnenenergie produziert wird, ist nachhaltiger als Strom von Atom- und Kohlekraftwerken. Zusätzlich bremst das Elektroauto mehrheitlich mit dem Motor. Das heisst, dass die Energie, die dabei entsteht, in die Batterie zurückgeleitet, also wiedergewonnen wird. Zudem gibt es bei einem Elektroauto weniger Verschleiss bei Zahnriemen, Kupplung und Bremsen.

Klasse 10e, OS Kerzers

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