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Elfic fehlt noch ein Sieg zum Titel

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Elfic Freiburg hat sich am Samstag in Vétroz zwei Matchbälle erkämpft. Gewinnt das Team von Trainer Romain Gaspoz Spiel vier am Mittwoch im Wallis oder aber ein allfälliges fünftes Spiel am Samstag im St. Leonhard, ist es erstmals seit 2011 Schweizer Meister.

Lange Zeit sah es vorgestern nicht danach aus, als könne sich Qualifikationssieger Elfic diese hervorragende Ausgangslage verschaffen. Nach der klaren Heimniederlage im zweiten Finalspiel vom vergangenen Mittwoch schienen die Freiburgerinnen auch im dritten Finalspiel nicht reagieren zu können. Helios dominierte zu Beginn der Partie deutlich und führte zwischenzeitlich mit bis zu 12 Punkten Vorsprung. Die Freiburgerinnen ihrerseits hatten in der ersten Hälfte insbesondere im Angriff grösste Mühe. In den ersten 20 Minuten erzielten sie gerade einmal 22 Punkte. Wenig überraschend also, dass Helios mit einer 31:22-Führung in die Pause ging.

«Wir gegen den Rest»

Doch je länger die Partie dauerte, desto besser fand Elfic ins Spiel. So schafften die Gäste im Schlussviertel, was kaum noch jemand für möglich gehalten hatte: Sie rissen mit einem 16:2-Zwischenspurt die Führung wieder an sich und lagen fünf Minuten vor Schluss beim Stand von 49:54 mit fünf Punkten in Front. Doch obwohl Helios in diesem Schlussviertel mit Nadia Constantin ein wichtiges Element verlor – sie verliess das Feld nach einem Zusammenprall mit Alexia Rol mit blutüberströmtem Gesicht –, kämpften sich die Walliserinnen zurück und gingen zwei Minuten vor Schluss wieder mit 59:58 in Führung. Am Ende behielt aber für einmal Elfic die besseren Nerven, das anschliessend keine Punkte mehr zuliess und 62:59 gewann.

«Wir wussten von Anfang an, dass es eine harte, ausgeglichene Finalserie wird. Deshalb haben wir uns nach der enttäuschenden ersten Hälfte auch nicht aus der Ruhe bringen lassen», sagte Elfics Captaine Caroline Turin nach dem Sieg in das Mikrofon von Radio Fribourg. «Wir sind immer ruhig und zuversichtlich geblieben – und als Einheit zusammengestanden. Wir gegen den Rest, wir gegen den gesamten Saal; so fühlten wir uns, und so gingen wir ans Werk.» Mit dieser Grundhaltung trotzten Turin und Co. dem starken Gegner und den 500 Zuschauern tatsächlich. Legt Elfic diese Einstellung auch in Spiel vier wieder an den Tag, könnten die Freiburgerinnen bereits am Mittwoch die Finalserie beenden und Dauersieger Helios – die Walliserinnen wurden zuletzt fünfmal in Folge Schweizer Meister – entthronen.

Telegramm

Helios Wallis – Elfic Freiburg 59:62 (31:22)

500 Zuschauer. SR: Pillet/Vitalini.

Helios Wallis: Giroud (14 Punkte), Constantin (4), Robinson (25), Campbell (14), Kershaw (2); Bruchez (0), Guibert (0), Salaman (0).

Elfic Freiburg: Rol (13), Brock (13), Zali (4), Davis (15), Turin (8); Fora (8).

Viertelsresultate: 14:8, 17:14, 16:16, 12:24.

Stand Serie (best of 5): 1:2.

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