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Elfic vergibt ersten Matchball kläglich

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«Die Favoritenrolle ist nicht immer leicht zu schultern», hatte Elfics Topskorerin Alexia Rol vor der Partie im Interview mit den FN gesagt. Besser als die Freiburgerinnen gestern hätte man diese These kaum untermauern können. Die 2:1-Führung in dieser Best-of-5-Serie stellte sich schnell als riesiger, lähmender Rucksack heraus. Mit dem möglichen Titelgewinn vor Augen starteten die Gäste ultranervös in die Partie. Als Elfic-Trainer Romain Gaspoz nach fünfeinhalb Minuten das erste Timeout nahm, lag sein Team bereits 4:14 zurück. Stellvertretend für den völlig verpatzten Start Elfics stand die US-Amerikanerin Breanna Brock, die mit ihren ersten drei Wurfversuchen – die gleichzeitig die ersten drei Wurfversuche ihres Teams waren – kläglich scheiterte.

Nach 8 Minuten entschieden

Auch nach dem Timeout wurde es aus Freiburger Sicht nicht besser. Im Gegenteil: Helios Wallis spielte weiterhin mit dem Selbstverständnis einer Mannschaft, die zuletzt fünfmal in Folge die Meisterschaft gewonnen hat. In der Defensive legte das Heimteam eine hohe Intensität und viel Aggressivität an den Tag. Und in der Offensive zeigten sich die Walliserinnen treffsicher. Dem hatte ein neben den Schuhen stehendes Elfic nichts entgegenzusetzen. Nach nur gerade acht Minuten stand es bereits 24:5 – eine Ohrfeige für den Qualifikationssieger aus Freiburg.

Zwar fingen sich die Gäste danach allmählich. Das Spiel wurde ausgeglichener, auch weil Helios, das quasi nur mit fünf Spielerinnen agierte, das Tempo wenig überraschend nicht durchziehen konnte. Kam hinzu, dass Nadia Constantin und Sarah Kershaw früh vier Fouls auf dem Konto hatten und nicht mehr ganz so hart verteidigen konnten.

Wirklich zu profitieren wusste Elfic davon nicht. Nur einmal, beim Stand von 54:46 in der 29. Minute konnten die Freiburgerinnen den Rückstand in den einstelligen Bereich hinunterschrauben. Näher kamen sie dem Gegner nie. Mal stoppte der dauerreklamierende Gaspoz sein Team, indem er ein technisches Foul kassierte, mal stand den Spielerinnen die mangelnde Treffsicherheit im Weg. Am Ende gewann Helios mit 76:58.

Damit steht es in der Serie 2:2. Am Samstag kommt es im St. Leonhard zur Belle. Besonders bitter für Elfic: Die Freiburgerinnen müssen in diesem entscheidenden Spiel wohl ohne Alexia Rol auskommen. Die Topskorerin fiel in der 27. Minute nach einem Zweikampf unglücklich auf den Arm und musste das Feld verlassen. Erst zum Ende des Spiels kehrte sie mit Tränen in den Augen und dick einbandagiertem Arm in die Halle zurück. Schlechter hätte der gestrige Abend für Elfic wahrlich nicht laufen können.

Helios – Elfic Freiburg 76:58 (26:11, 13:16, 19:19, 18:12)

Stand Serie (Best of 5): 2:2.

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