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Elfmal mehr Sicherheit – von Lehwil bis Murten

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Elfmal mehr Sicherheit – von Lehwil bis Murten

Insgesamt 8,03 Mio. Franken will der Staatsrat bis 2015 in elf Sanierungen von gefährlichen Kreuzungen investieren. Achtmal sind Kreisel geplant, dreimal Einspurstrecken oder «Vorsortierstreifen», wie es offiziell heisst.

Lehwil-Kreuzung, St. Antoni (2. Rang auf Prioritätenliste)

An der Kreuzung zwischen St. Antoni und Heitenried hat sich im Juni ein tödlicher Unfall ereignet. «Die Verkehrslasten und die Kapazität der Kreuzung allein rechtfertigen keine Einrichtung eines Kreisels», schreibt der Staatsrat. Die Unfallstatistik und die errechnete Gefährlichkeits-Analyse lassen die Kreuzung aber ganz oben auf der Prioritätenliste erscheinen. Eine Studie soll weitere Ergebnisse liefern.Projekt: 600 000 Franken sind vorgesehen für einen Kreisel mit 30 bis 36 Metern Durchmesser. Damit soll das Tempo reduziert werden.

Oberstockerli bei Schmitten (4.)

Unterhalb von Lanthen treffen die Strasse Flamatt-Freiburg sowie diejenigen nach Lehwil und Schmitten aufeinander. Die Wahrnehmbarkeit der Oberstockerli-Kreuzung ist laut Staatsrat ungenügend. Auch müssten Fussgänger sicherer die Bushaltestellen erreichen können.Projekt: 1,305 Mio. Franken sind vorgesehen für einen Kreisel mit einem Durchmesser von 40 Metern, für neue Fusswege sowie Massnahmen gegen Lärm. Da die Anschlussstrasse nach Schmitten Gemeindestrasse ist, soll die Gemeinde 395 000 Franken übernehmen.

Cressier-Kreuzung (6.)

Zwar stellen die Abzweigungen von der Hauptstrasse Murten-Düdingen in Richtung Grissach und Jeuss keine grossen Probleme dar. Laut Staatsrat genügt aber der Stauraum zwischen der Kreuzung und dem Eisenbahn-Übergang nicht. «Regelmässig stauen sich Fahrzeuge weit zurück und müssen auf der Kantonsstrasse anhalten – auf einem Abschnitt, wo 80 km/h erlaubt sind», schreibt der Staatsrat.Projekt: Für 690 000 Franken soll die Hauptstrasse auf 160 Metern von 7 auf 14 Meter verbreitert werden. Damit soll es einen Einspurstreifen von Gurmels nach links in Richtung Cressier sowie einen Beschleunigungsstreifen in umgekehrter Richtung geben. Der Kanton übernähme davon 370 000 Franken.

Grueneburg, Kleinbösingen (7.)

Mängel an der Verkehrssicherheit gibt es bei Grueneburg, wo man von der Hauptstrasse Murten-Düdingen nach Kleinbösingen abbiegen kann. Auch die Kurve zwischen dieser Kreuzung und der Staumauer Schiffenen ist gefährlich, vor allem wegen der knappen Sichtweite.Projekt: Einen Kreisel mit 26 Metern Durchmesser und ein 1,65 m breites, 100 Meter langes Trottoir soll es geben. Ausserdem sollen in der Kurve Unterriedacher ein horizontaler Absatz auf 250 Metern abgetragen werden (Sichtberme) sowie ein kombinierter Rad-/Fussweg entstehen. Kostenpunkt: 1,269 Mio. Franken – 956 000 für den Kanton, 313 000 für die Gemeinden.

Chrüz-Kreuzung, Tafers (9.)

Auf der stark befahrenen Kreuzung ausgangs Tafers in Richtung Alterswil bzw. St. Ursen hat es in den letzten Jahren zahlreiche Unfälle gegeben. Fahrzeuge, die von Alterswil her kommen und links in Richtung St. Ursen abbiegen wollen, können nicht einspuren.Projekt: 675 000 Franken sind für einen Kreisel mit 28 Metern Durchmesser sowie für Lärmsanierungen vorgesehen. Parallel dazu empfiehlt der Staatsrat sichere Radverbindungen in diesem Gebiet.

Burg-Kreuzung, Murten (11.)

Bei der Abzweigung von der Hauptstrasse Düdingen-Murten zum Weiler Burg fehlt eine Trennung zum nahen Restaurant-Parkplatz. «Die Beschränkung auf 50 km/h konnte die Sicherheit offensichtlich nicht entscheidend verbessern», schreibt der Staatsrat.Projekt: 475 000 Franken (davon 158 000 Franken von der Gemeinde) sollen in einen 130 Meter langen Einspurstreifen von Murten her nach links in Richtung Burg investiert werden. Ausserdem wird die Strassenoberfläche saniert und eine klare Trennung zwischen Strasse und Parkplatz angestrebt.

Echarlens-Marsens-Kreuzung (1.)

Die offenbar gefährlichste Kreuzung ist momentan auf der Hauptstrasse Freiburg-Bulle die Abzweigung in Richtung Marsens und Echarlens. Tags wie nachts ist die Kreuzung schlecht sichtbar und die Autos sind auf der Hauptstrasse oft mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Hier müssen die Schüler von Echarlens die Strasse überqueren für den Bus in Richtung Bulle.Projekt: Vorgesehen ist ein 34-Meter-Kreisel mit Bäumen und Beleuchtung, um die Kreuzung besser zu kennzeichnen. Ausserdem schlägt der Kanton Radstreifen vor. Für diese läuft aber noch eine Zusatzstudie. Kostenpunkt für die Kreuzung: 1,425 Millionen (545 000 Franken von Gemeinden).

La-Rosière-Kreuzung, Grolley (3.)

Zahlreiche Varianten wurden für die Abzweigung vor Grolley in Richtung Avenches bzw. Payerne gesucht. Hauptproblem ist auch hier die überhöhte Geschwindigkeit, welche zu zahlreichen Unfällen geführt hat.Projekt: Ein Kreisel mit einem Durchmesser von 36 Metern kristallisierte sich als effizienteste Lösung für die Verkehrssicherheit heraus. Der Kanton will 865 000 Franken dafür bezahlen.

Dorfzentrums-Kreuzung, Riaz (5.)

Ungenügend ist die Sicherheit auch in Riaz, wo die Kapazität der Kreuzung nicht ausreicht und die Fahrzeuge zu schnell unterwegs sind.Projekt: 1,45 Millionen (davon 300 000 Franken von der Gemeinde) sind vorgesehen für einen Kreisel mit mindestens 26 Metern Durchmesser. Dafür muss ein Gebäude abgerissen und eine Gemeindestrasse umgeleitet werden.

Bouloz-Kreuzung, Le Flon (8.)

Die Winkel der Abzweigung sowie die ungenügenden Sichtweiten sollen im Vivisbacher Dorf Bouloz verbessert werden, wo die Nebenstrassen Oron-Romont und La Joux-Bouloz zusammenkommen (Gemeinde Le Flon).Projekt: Die Oberfläche und die Geometrie der Kreuzung sollen für 740 000 Fr. angepasst werden. Auf 110 Metern wird die Fahr- bahn auf bis zu zehn Meter verbreitert.

Vanel-Kreuzung, Corbières (10.)

«Zwar wenige, dafür aber schwere Unfälle» hat es in den letzten Jah-ren in Corbières gegeben. Besonders der Zebrastreifen über die Strasse Freiburg-Broc ist gefähr-lich.Projekt: Mit einem 36-Meter-Kreisel soll die Sicherheit der Fussgänger verbessert und ein Anschluss ans Condemenaz-Quartier gewährleistet werden. Kosten: 770 000 Franken (davon 200 000 Franken für die Gemeinde). chs

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