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+ Elisabeth Fasel-Koestinger, St. Ursen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Am 26. März 2011, es war an einem wunderschönen Frühlingstag, wurde Elisabeth Fasel-Koestinger in St. Ursen im Sensebezirk zu Grabe getragen. Es schien so, als ob die Natur mit all ihrer wundervollen Kraft Sträucher und Blumen ins Sonntagsgewand kleidete, um Elisabeth Fasel-Koestinger die letzte Ehre zu erweisen.

Den Reichtum und die Geheimnisse, die ein Bauernhof mit seinen Tieren, Feldern, Äckern, Bäumen und Früchten zu bieten vermag, lernte Elisabeth früh kennen. Sie wurde am 30. November 1917 geboren. In der Grossfamilie in Wolgiswil bei Alterswil wurde wacker im Haushalt mitangepackt. Nach der Schule war die grosse Tochter für die Familie eine enorme Stütze. So wurde Elisabeth eine tüchtige, selbständige junge Frau.

Am 14. April 1941 gab Elisabeth dem Bauernsohn Niklaus Fasel das Jawort. Die Zeiten waren nicht rosig. 1947 konnten sie den Hof im Krommen käuflich erwerben. Der Ehe wurden vier Kinder geschenkt. Als tüchtige Bäuerin verstand «Mueti» mit allen schwierigen Zeiterscheinungen umzugehen. Der grosse Stolz der «Chrommepüüri» waren ihre Blumen und ihr Garten. Für ihre Kinder war sie die beste Lehrmeisterin.

1976 zogen Elisabeth und Niklaus nach St. Ursen. Nun kam auch die Zeit fürs gemütlichere, weniger hektische Leben. Wie konnte sie vom Blumenparadies Holland schwärmen. Tief beeindruckt kehrte sie von der Wallfahrt nach Lourdes in den Alltag zurück.

Gesellige Stunden wurden gepflegt. Grosse Freude bereiteten auch die Gross- und Urgrosskinder. Am 13. Oktober 1992 verliess Niklaus Fasel das irdische Leben. Elisabeth fühlte sich sehr einsam. Nun gehörten Spaziergänge und lustige Plauderstündchen mit ihren gleichaltrigen Nachbarinnen zum Alltag. Nach einem unglücklichen Sturz mit Oberschenkelhalsbruch und längerem Spitalaufenthalt fand sie im Pflegeheim Maggenberg in Tafers liebevolle Aufnahme und Betreuung. Es war nicht einfach, diese Wendung im gewohnten selbständigen Leben anzunehmen. Für Elisabeth Fasel-Koestinger nicht, und für ihre Familie auch nicht. Am 23. März 2011 ist sie sanft entschlafen. Geniesse nun den himmlischen Blumengarten. Eing.

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