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Elise Haas-Conus, Alterswil

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Elise Haas-Conus, Lisi genannt, erblickte am 22. März 1923 im Weiler Medewil bei Alterswil das Licht der Welt. Sie wurde in eine grosse Familie von neun Kindern hineingeboren. Ihre Eltern, Eugen und Christine Conus-Fasel, waren Bauersleute, und so wurden die Kinder schon früh zur Mithilfe eingespannt. Nach der Schule fand Lisi ihre erste Anstellung im Jura. Doch schon bald wurde sie daheim benötigt. Sie kehrte zurück und war als Magd auf einem Bauernhof tätig. 1941 heiratete sie Josef Haas aus Wengliswil, wo dann ihr grosses Wirkungsfeld begann. Zehn Kindern hat sie das Leben geschenkt, davon starb eines schon sehr früh. Viel Arbeit ist mit einer Kinderschar verbunden, bis diese erwachsen ist. Haus und Garten mussten in Ordnung gehalten werden, und es galt, um tausend Sachen besorgt sein. Wie viele andere tapferen Frauen hat auch Elise Haas-Conus mutig und pflichtbewusst diese grosse Aufgabe angenommen.

Schon 1980 stirbt ihr Ehemann. Das war ein schwerer Schlag. Im Gebet, im Gottesdienst und im Vertrauen auf den Herrgott fand sie immer wieder Kraft und Trost, um die Nöte und Schwierigkeiten des Lebens zu tragen. Gerne besuchte sie die grossen Wallfahrtsorte wie Lourdes, Rom, Assisi und Altötting. Gestärkt und getröstet kehrte sie jeweils zurück.

Beim Mütterverein, dem Mittagstisch, dem Altersturnen und dem Altersnachmittag fand sie Abwechslung und Unterhaltung. Ebenso klopfte sie gerne einen Jass oder besuchte ein Lotto. Auch ihre 15  Gross- und 14 Urgrosskinder bereiteten ihr Freude.

Es kam der Tag, an dem es ruhiger wurde um Elise Haas-Conus. Sie konnte sich ins Obergeschoss bei ihrem Sohn Eduard zurückziehen. Dort verbrachte sie viele ruhige Jahre in Glück und Zufriedenheit. Sie freute sich, jeden Sonntag abwechslungsweise bei ihren Kindern eingeladen zu sein. Die letzte Zeit brachte aber auch die Gebrechen des Alters mit sich. Deshalb zog sie im April 2019 ins Pflegeheim nach Tafers. Bald hatte sie sich eingelebt und war eine zufriedene Heimbewohnerin. Am 28. Oktober 2019 durfte sie hinübergehen in die Ewigkeit.

Eing.

Zum Gedenken

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