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EM-Start glückt Schweiz nicht nach Wunsch: nur 1:1 gegen Wales

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Der Schweizer Nationalmannschaft glückt der Start in die EM nicht wunschgemäss. Das Team von Vladimir Petkovic kommt in Baku gegen Wales nicht über ein 1:1 hinaus.

Ein Sieg hätte es sein sollen. Ein Sieg hätte es sein können aufgrund des Spielverlaufs in der ersten Stunde und der Schweizer Führung durch Breel Embolo kurz nach der Pause. Ein Sieg wäre möglich gewesen, aber Mario Gavranovic stand bei seinem vermeintlichen Siegestor knapp im Offside. Hätte, Wenn und Aber: Am Ende blieb den Schweizern ein enttäuschendes Unentschieden.

Sie haben gegen einen weitgehend unterlegenen Gegner den Sieg zwischen der 60. und 80. Minute aus der Hand gegeben. Mit der Führung im Rücken liessen sie sich vorübergehend zu weit zurückdrängen und kassierten im Anschluss an einen Corner durch Kieffer Moore, Wales‘ Topskorer in der Qualifikation, den über das ganze Spiel gesehen unnötigen Ausgleich (74.).

Somit bleibt der Weg der Schweiz in die Achtelfinals, diesem klar deklarierten Minimalziel, steinig. Am Mittwoch folgt das Auswärtsspiel in Rom gegen Italien, das am Freitag so beeindruckend in die EM gestartet war. Und zum Abschluss der Vorrunde tritt sie, dannzumal wieder in Baku, gegen die Türkei an. Auch diese Partie wird mutmasslich zum Auswärtsspiel, weil die Menschen in Aserbaidschan der Türkei nahestehen.

Wenn die Schweiz in einer Woche zurückkommt ins Olympiastadion wird die Kapazität von 30’000 Zuschauern ausgeschöpft sein. Schweiz gegen Wales dagegen war in Baku kein Blockbuster. Nur knapp ein Drittel der Tickets konnte die UEFA absetzen. Die Stimmung war entsprechend, na ja: etwas mau. Das wirkte sich lange Zeit auf den Spielrhythmus aus. Das Spiel kam nur mit grosser Verzögerung in die Gänge.

Das hatte viel mit den Walisern zu tun, die das Kommando von Beginn weg den Schweizern überliessen. Diese spielten so, wie es zu erwarten gewesen war. Personell hatte Trainer Vladimir Petkovic sich auf der rechten Seite für Kevin Mbabu und gegen Silvan Widmer entschieden. Der Rest im 3-4-1-2 stand schon lange fest. Spielerisch war es eine Schweizer Mannschaft, die etwas vorsichtiger als sonst zu Werke ging. Das Pressing war weniger hoch, das Risiko versuchten Captain Granit Xhaka und seine Nebenleute so gut es ging zu minimieren. Verständlich in einem EM-Startspiel.

Viel Ballbesitz, (zu) wenig Druck

Über 60 Prozent Ballbesitz, 12:4 Corner und 18:9 Schüsse waren am Ende dennoch Dokument der klaren Schweizer Dominanz während rund 70 Minuten des Spiels. Gleichwohl schafften es die Schweizer zu selten, richtige Druckwellen aufzubauen. Der Druck der Schweizer hatte zum Beispiel erst in den letzten Minuten vor der Pause eben ein erstes Mal zugenommen, als Breel Embolo für Seferovic auflegte, dieser aus sechs Metern mit seinem schwächeren rechten Fuss das Tor aber nicht traf. Es war die klarste Schweizer Torszene bis anhin vor der Pause.

Doch die Frage bleibt: Hätte sich Embolo bei der Umklammerung durch den walisischen Verteidiger zu Boden gehen müssen? Ein Penaltypfiff wäre ihm wohl sicher gewesen. Der Schiedsrichter entschied auf Vorteil für die Schweiz, weil Seferovic schliesslich noch zum Abschluss gekommen war.

Embolo hatte sich für das Fairplay entschieden – und belohnte sich unmittelbar nach der Pause dafür gleich selber. Erst kam er nach einem Alleingang zur zweiten grossen Schweizer Chance, dann erzielte er im Anschluss an den Corner mit dem Kopf das Führungstor (49.). In diesen Aktionen zeigte er endlich auch im Schweizer Dress, mit welcher Wucht er stürmen kann: Erst mit Dribbling und schnellem Antritt, dann mit Durchsetzungsvermögen beim erfolgreichen Kopfball.

Shaqiri mit wenig Wirkung

Embolo war mit seiner Leistung in der Offensive klar besser als Xherdan Shaqiri, der ein paar gefährliche Corner schlug, etwa vor dem 1:0, sonst aber wenig Wirkung entfaltete. Er war der Shaqiri, dem man wie befürchtet anmerkte, dass er in Liverpool kaum spielt. Seferovic kam vor der Pause zwar drei Mal zum Abschluss traf das Tor aber kein einziges Mal.

Und so fragt man sich, ob Joker Mario Gavranovic nicht etwas früher hätte eingewechselt werden müssen. Der Tessiner, der sich im letzten EM-Test gegen Liechtenstein mit einem Hattrick warm geschossen hatte, war sofort im Spiel, hatte zwei gefährliche Szenen, und nur der VAR verhinderte seinen Siegestreffer in der 85. Minuten. Die Offsideposition war im Standbild klar erkennbar – und doch denkbar knapp. So knapp wie die Schweizer Achtelfinal-Qualifikation schon jetzt an einem seidenen Faden zu hängen scheint.

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