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Emaf: Nur der Status ändert, nicht der Geist

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Autor: REgula Saner

Freiburg Die Botschaft der Volkswirtschaftsdirektion schien bei den rund 60 Anwesenden anzukommen. Sie quittierten die Ausführungen der Kantonsvertreter zum Schluss der Veranstaltung gar mit Applaus. Die Botschaft lautete: Mit der Übernahme der privaten Emaf durch den Staat ändert sich nur ihr Status. Der innovative Geist der Schule soll hingegen erhalten bleiben. «Wir wollen nichts kaputt machen», betonte Staatsrat Beat Vonlanthen. Weder würde sich der Lehrplan ändern, welcher vom Bund vorgegeben ist, noch würden die Schüler aus dem Gebäude «La Timbale» auf der Perolles-Ebene ausquartiert, versicherte er. Auch die internationale Zusammenarbeit werde weiterhin gefördert.

Ändern soll sich hingegen der Name der Schule. Dazu könnte ein Ideenwettbewerb für die Schüler der Emaf sowie der Lehrwerkstätten ausgeschrieben werden, wie Fritz Winkelmann bekannt gab.

Gleichbehandlung

Angestrebt wird zudem eine Gleichbehandlung der Multimediaschule mit anderen Staatsschulen. So müssen sich die Lehrpersonen bis Ende Jahr entscheiden, ob sie weiter unterrichten wollen. Sodann müssen sie sich aus formellen Gründen noch einmal für die Stelle bewerben. Neu werden sie zu den (besseren) Lohnbedingungen des Staates angestellt. Sobald klar ist, wer bleibt, soll auch ein Dekan bestimmt werden für den 150 Studierende zählenden gestalterischen Ausbildungsgang, welcher künftig Teil der Lehrwerkstätten Freiburg ist.

Arbeitsgruppe für die Detailplanung

Für den reibungslosen Übergang wird im Übrigen eine Arbeitsgruppe besorgt sein. Ihr werden unter anderen Georges Vial, Direktor der Freiburger Lehrwerkstätten, Dominique Sudan, Direktor der Kaufmännischen Berufsfachschule Lausanne (EPC), Jérôme Eichmann von der Freiburger Werbeagentur «Double Crème» sowie Vertreter der Emaf angehören.

Einschreibungen für das Schuljahr 2009 behandelt noch die alte Schulleitung. Das Gleiche gilt für die Erteilung der Diplome.

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