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Emil Marro-Zbinden, Rechthalten

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Emil, Sohn des Ludwig Marro und der Martha, geborene Hayoz, erblickte am 24. Juni 1925 das Licht der Welt. Er wuchs mit 14 Geschwistern auf – im Winter in der Plötscha in Oberschrot und im Sommer auf der Alp Guglera Hohberg. Als junger Mann zog er nach der Schule ins Welschland und arbeitete als Knecht. Hier erlernte er die französische Sprache, die ihm das ganze Leben nützlich war. Im Sommer 1944 absolvierte er die RS und erlebte das Kriegsende an der Grenze im Jura. Danach arbeitete er als Holzer, Bauarbeiter und als pflichtbewusster Karrer in der Guglera.

Am Chilbimontag 1956 heiratete Emil Marro Martha Zbinden aus Rechthalten. Dieser Ehe entsprossen fünf Kinder. Ihnen war Emil ein liebevoller, treu sorgender Vater. Es lag ihm sehr am Herzen, dass alle eine Ausbildung absolvierten. 1961 zog die Familie ins Elternhaus seiner Ehefrau Martha ins Entemoos, das Emil mit viel Liebe renovierte. Gesundheitliche Probleme fesselten ihn für ein Jahr ans Bett. Hier reifte der Entscheid, im Jahr 1970 den Bauernhof von seinem Schwiegervater zu übernehmen. Emil Marro war mit Leib und Seele Landwirt und eng mit der Natur verbunden.

Seine sechs Grosskinder und vier Urgrosskinder machten ihm viel Freude, und er zeigte reges Interesse an ihrem Leben. Die goldene Hochzeit im Jahre 2006 war für ihn ein besonderes Ereignis, und letztes Jahr – an einem wunderschönen Sommertag – feierte Emil Marro zusammen mit der Familie seinen 90. Geburtstag.

Doch die Spuren eines arbeitsreichen Lebens machten sich bei Emil Marro bemerkbar. Er hat sich nie beklagt, sein Leben und seine Ansprüche waren immer bescheiden. Dankbar war er auch, dass er in seinem geliebten Heim bleiben konnte, was nur dank seiner lieben Ehefrau möglich war. Emil und Martha sind 60 Jahre gemeinsam durchs Leben gegangen und haben alle Höhen und Tiefen gemeinsam getragen. Nach einem kurzen Spitalaufenthalt konnte Emil am 27. Oktober 2016 im Kreise seiner Familie friedlich einschlafen.

Eing.

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