Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

+ Emil Schafer-Schorro, Liebistorf

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Emil Schafer wurde am 26. Juni 1924 in Weissenbach, St. Antoni, als ältestes von neun Kindern geboren. Seine Eltern waren Alois Schafer und Mathilde geb. Egger. Zwei Kinder fanden schon früh den Weg in den Himmel. Die Schulzeit verbrachte Emil Schafer in St. Antoni. Bis zur Rekrutenschule arbeitete er auf dem elterlichen Bauernhof und half auch bei anderen Bauern aus.

1947 begann er bei der Firma Wirz in Bern seine Arbeit als Bauarbeiter und später als Polier. 35 Jahre hielt er der Firma die Treue.

Am 8. September 1956 heiratete er Marie Schorro. Die beiden zogen nach Liebistorf. Der Ehe wurden drei Kinder geschenkt. 1957 wurde Joe geboren, 1959 Raphael und 1961 Klothilde. Später kamen sechs Grosskinder dazu.

1958 erwarben die beiden in Liebistorf ein Haus und eröffneten darin ein Lebensmittelgeschäft. Viele Jahre betrieben sie es, bis sie es in den 1990er-Jahren altershalber aufgeben mussten. An den freien Tagen half Emil Schafer oft auch mit, wo Hilfe nötig war, um etwas zu bauen oder zu renovieren.

Emil Schafer pflegte ein für ihn wunderbares Hobby. Es waren seine Bienen, die er mit grosser Begeisterung pflegte und hegte. Er züchtete auch selber Königinnen. Das Bienenhaus, das er selber erstellt hat, wurde für ihn zu einer Insel, in der er so seinen Gedanken nachgehen konnte. Emil und Marie Schafer unternahmen auch manchmal eine Werbefahrt mit dem Car.

Drei Hirnschläge und verschiedene Operationen führten dazu, dass sich Emil Schafers Zustand zunehmend verschlechterte. Er musste die Bienen aufgeben und im Jahr 2010 ins Pflegeheim in Jeuss eintreten. Er konnte dies nur schwer annehmen und zog sich immer mehr zurück. Es war ihm und der Familie bewusst, dass dies sein letzter Gang war. Doch es gab immer wieder Menschen, die versuchten, seinen Tag etwas heller zu machen. So seine Ehefrau Marie, die im Stillen mit ihm litt, aber alles tat, um ihm zu zeigen, dass er weder abgeschoben noch alleine gelassen wurde. Oder ein Spaziergang im Rollstuhl mit seinen Kindern mit Abstecher in die Cafeteria sowie Besuche von Verwandten und Bekannten. Auch das Heim organisierte diverse Ausflüge.

In der letzten Zeit wurde er immer schwächer. In den frühen Morgenstunden des 30. Juli 2013, versehen mit dem Sakrament der Krankensalbung, durfte er im Beisein seiner Tochter zum Herrn des Lebens heimkehren. Die Familie ist dankbar für die schönen Stunden mit ihm und wünscht ihm den Frieden in Gott. Eing.

Mehr zum Thema