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Emma Mauron-Lötscher, Plaffeien

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Als Tochter von Louis und ­Bertha Lötscher-Burri erblickte Emma am 8. April 1929 das Licht der Welt. Zusammen mit drei Schwestern und fünf Brüdern erlebte sie in Zumholz, wo ihre Familie eine Zimmerei und einen kleinen Bauernbetrieb führte, eine glückliche, aber auch arbeitsreiche ­Jugendzeit.

Nach der obligatorischen Schulzeit in Plaffeien und in der Guglera arbeitete sie zunächst für zwei Jahre als Köchin im Spital in Riaz. Danach besorgte sie für ein Jahr den Haushalt bei einer Familie in Châtel-St-Denis, und bis zum Kennenlernen ihres zukünftigen Ehemannes Bernhard half sie Frauen im Wochenbett in Plaffeien und Umgebung bei der Bewältigung der Haushalts­arbeiten.

Bevor sie an ihrem Hochzeitstag am 10. November 1956 mit Bernhard Mauron vor den Traualtar treten konnte, fütterte sie pflichtbewusst am Morgen auf dem elterlichen Betrieb noch die Schweine und holte die Eier aus dem Hühnerstall. Mit grosser Freude wurde sie 1960 Mutter von Zwillingen, jedoch verstarb die Zwillingsschwester Rita kurz nach der Geburt. Da es Emma ­Mauron nicht möglich war, weitere Kinder zu bekommen, nahm die Familie 1967 den vierjährigen Halbwaisenknaben Daniel zu sich, der von ihr als ihr eigener Sohn angenommen wurde. Inzwischen hatte die junge Familie ihren Wohnsitz vom Dorf Plaffeien ins Schürli verlegt, wo sie auch tatkräftig auf dem kleinen Bauernbetrieb ihrer Schwiegereltern mithalf. Sehr gerne verbrachte Emma Mauron viel Zeit mit ihren vier Grosskindern und hatte sehr grosse Freude an ihren zwei Urgrosskindern. Leider war es ihr nicht mehr vergönnt, die Geburt des dritten Urgrosskindes zu erleben.

Emmi war eine sehr lebensfrohe und offene Frau, die sehr gerne in Gesellschaft war und immer für einen Spass zu haben war. So hatte sie im Schürli immer eine offene Tür für alle. Zahlreiche Gäste aus nah und fern, ob jung oder alt, konnten ihre Gastfreundschaft geniessen, und jeder fühlte sich bei ihr – von ihrer herzlichen Art angesprochen – wie zu Hause.

Ihre Herzlichkeit konnten auch viele Kinder und Leiter vom Jublalager Plaffeien erfahren, wo sie während 14 Jahren als Lagerköchin mithalf und wo die meisten Kinder ihre Hilfe als Ersatzmama in Anspruch nehmen konnten. Neben dem Kochen war das Singen eine grosse Leidenschaft von ihr. So bereicherte sie mit ihrer Sopranstimme über 50 Jahre lang den Cäcilienchor Plaffeien. Lange Jahre war sie auch Mitglied im Landfrauen-, Mütter- und Turnverein.

Seit mehreren Jahren hatte sie gesundheitliche Probleme mit dem Herzen, was immer wieder kürzere Spitalaufenthalte nötig machte, aber sie war immer zuversichtlich, sammelte Kräfte und konnte selbstständig in ihrem Daheim den Haushalt führen. Vor vier Wochen wurde eine weitere Spitaleinweisung notwendig, bei der man miterleben konnte, dass ihre Kräfte immer mehr nachliessen. Dazu erlitt sie einen Schlaganfall, der ihre letzten Kräfte raubte.

In den frühen Morgenstunden des 1. August konnte Emma Mauron-Lötscher ihre letzte Reise antreten.

Eing.

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