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Emma Wenger-Gerber, Alterswil

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Emma Wenger-Gerber ist am 21. Februar 1931 auf einem kleinen Bauernhof im Sodbach auf die Welt gekommen. In einem kalten und schneereichen Winter, wie sie uns immer erzählte. Emmi wuchs als Einzelkind auf. Bereits mit 9 Jahren musste sie einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen, als ihre geliebte Mutter an einer schweren Lungenkrankheit verstarb. Danach zog Emmi mit ihrem Vater an den Chrüzstutz oberhalb der Poffetsmühle. Von dort aus ging sie in den Hubel hinauf zur Schule. Ein langer Schulweg, bei jedem Wetter und natürlich immer zu Fuss. Nach der Schulzeit verbrachte sie drei Jahre bei der Familie Bill im Schwarzehärd, danach verdiente sie sich ihren Lebensunterhalt in verschiedenen Haushaltungen.

Mit 23 Jahren heiratete Emmi den Junggesellen Walter Wenger und zog zu seiner Fa­milie in den Gluntacher. Fünf Kinder kamen nach und nach dazu. Eine grosse Familie, einen wunderschönen Garten und Pflanzplätz und zweimal in der Woche für den Märit rüsten. Im Sommer blühte es rund ums Haus in den schönsten Farben. Das alles hat viel Kraft gekostet. An den elf Grosskindern hatte sie riesige Freude, und 85-jährig konnte sich Emma Wenger- Gerber noch an einem Urgross­chindli erfreuen.

In den letzten Jahren musste Emma Wenger-Gerber mehrere Operationen über sich ergehen lassen. Aber so, wie wir sie gekannt haben, hat sie immer zuerst an die anderen gedacht und erst dann zu sich selbst geschaut. 2010 ist ihr Ehemann Walter verstorben. Ab diesem Zeitpunkt hat sich auch Emmis Gesundheit verschlechtert. Doch mit viel Wille und Kraft konnte sie mithilfe von Nora und der Spitex noch einige schöne Jahre im Gluntacher verbringen. Bis zuletzt hat Emma Wenger-Gerber manchen Brief verfasst und manche Karte verschickt. Kein Geburtstag ging vergessen, und die Nachrichten kamen immer von Herzen. Eine jede Karte war einzigartig und mit viel Liebe verziert. Bis zuletzt war Emmi sehr an den Nachrichten interes­siert, las die «Bauernzeitung» und die «Freiburger Nachrichten» und blieb so bis zum Schluss über alles informiert. Nach einem längeren Spitalaufenthalt zog Emma Wenger-Gerber ins Altersheim St. Martin nach Tafers. Nachdem sich ihr Zustand plötzlich rapide verschlechtert hatte, durfte sie am 25. September 2018 friedlich einschlafen.

Eing.

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